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Von ver Wildzucht im Freyen. 23
3) daß einige Jahre lang gar kein Wild der Art, späterhin aber nur ungefähr die Hälfte der vorfindlichen Hahnen erlegt, schlechterdings aber niemals Hennen geschossen werden.
Bey einer solchen Behandlung wird der Auergeflüs gel- Stand mit jedem Jahr besjer werden, und niemals wieder in Verfall kommen,
Wäre aber in einer sonst schi>klichen Gegend gar kein Auergeflügel vorhanden, so ist, so viel im weiß, noch nie ein Versuch gemacht worden, dergleichen Wild an einem solchen Orte auszusczen. Es dürfte dies auch mit alten Vögeln der Art, wenn man sie auch zu fangen wüßte, gewiß nicht glücken, weil sie sich bald aus der Gegend verstreichen würden.
Am sichersten md<te wohl eine Ansiedelung von Auer2 geflügel in einem dazu sonst schi>lichen Wald- Reviere gelingen, wenn“ man Eyer davon dur< Welschehühner qusbrüten und die Jungen, welche eine enge Gefangens schaft nicht ertragen, alsbald in einen etliche Morgen großen mit einem gegen alle vierfüßige Raubthiere durch einen 8. Fuß hohen dichten Bretterzaun verwahrten Gars ten, sammt den Pflegemättern, ausseßen ließ, Ein sol<Her Garten müßte aber an der Sommerseite eines zum Auerwoildstand schiklichen Berges so angebracht werden, daß er einzelne Bäume, Gebüsch, Heidelbeer- oder Heig dekraut, einen Grasplatz und, eine Quelle enthält. Hier müßten die Welschenhühner, auf einem oben mit Reissern dicht bedeckten Futterungs- Plaße, täglich mit dem für sie dienlihen Futter versehen, und dem jungen Auerge2


