24 Von der Wildzucht im Freyen,
flügel anfänglich ein Gemisch von klar gehacktem hart ges sottenem Eyweiß, Mohnsaamen und Ameiseneyern, späs terhin, und etwa nach IT 4 Tagen aber, flar gehacktes Eyweiß, Hirsen und Ameiseneyer, und in der Folge täg? lim Ameiseneyer, allerley Getreide und Waldbeeren, wie diese von Zeit zu Zeit reifen, gegeben werden, bis sie beflogen sind., und sich das-ndthige Geäs ausserhalb des nun- ni<t mehr nöthigen Gartens selbst suchen können,*)
Ob man gleich dieses Mittel vielleicht noch nie pros birt hat, so glaube iH doch, daß es sicherer, als jedes andere, zum Zwe führen würde.
Vierzehntes Kapitel.
Von Anlegung eines Birkgeflügel-Standes,
Aus der Naturgeschihte des Birkgefliigels ist bes kannt, daß es die hochgelegenen, ruhigen, mit Bäu- men, Buschwerk und Heide vermischt bewachsenen Laub» holzwaldungen, und vorzüglich diejenigen liebt, worin sich viele Birken befinden.
Sind in einer solh<en Gegend no< wenige Birkhähs ner vorhanden, so darf man nur die im vorigew Kapi? tel zur Verbesserung des Auergeflügel- Standes empfoh
*) Wenn Eyer, die man ausbrüten lassen will, transpotirt werden sollen, so müssen sie in Wolle oder Heu 1c, wohl verpa>t und an den Ort ihrer Bestimmung getragen werden, weil alle Eyer durch starke Erschütterung zum Ausbrüten untauglich werden,
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