Teil eines Werkes 
2 (1811) Zweyter Band, welcher die Wildzucht, den Wildschutz, die Wildjagd und die Wildbenutzung enthält
Entstehung
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Rt-. NE 5:18 V 2 T4 6 5.00 der Wridzuchf im Freven,

eine Fruchtfelder, mit Holß bewachsene Bräche und viele Bäche enthalten; dabey Gaubhols. besonders Eichen und Buchen, oder diese mit Nadelholz vermischt,

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[Y, zum Bestand haben, und zugleich re<t gebirgig und

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felßig sind. Hingegen lehrt auch die- 0 sich

diese Wildart in kleinen Feldhölßern, oder wo dex Wald immer und allenthalben beunruhigt wird, oder wo es an guter Aesung, an Wasser und an Di"4 ie nicht gerne oder gar nicht aufhält,

Will man nun in einer dazu schyicklichen Gegend eis nen Roth- oder Edelwildstand anlegen, so gehe man auf folgende Art zu Werk.

Ungefähr in der Mitte des 9 ten Waldreviers laFe man eine etwa 20 Morgen große, soviel, wie mdg- lich quadratische, Fläche mit einem g Süß hoben Palisadens vver Bretterzaune uwmseßen und so verwahren, daß kein Hund hineinkommen kann.*) Bei der Ruswahl des Plaßes zu diesem Wildgarten sehe man darauf,

1) daß er im ruhigsten Theile des Waldes liege: 2) daß er sich, wenigstens zum Theil, an einem Süddsilichen oder Südwelstlichen Abhange hinziehe!

3) Daß der größere Theil mit dichtem jungem Holze bewachsen und so beschaffen sey, daß sich das Wild das rin sieFen kan:

4.) daß ein klarer Bac) durhsließe:

*) Das Quadrat ist befanntlich diejenige Figur, wodur< ein gewisser Stigma mit der kürzesten Umfangs-

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