Teil eines Werkes 
2 (1811) Zweyter Band, welcher die Wildzucht, den Wildschutz, die Wildjagd und die Wildbenutzung enthält
Entstehung
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zahm erhogenen jewöhnen, mitten von der nd in Thiey ung eines hal) hen,

Erster Abschnitt. Von der Wildzucht im Freyen,.

Erstes Kapitel,

Von Anlegung eines Rothwild- oder Edels- wild- Standes im Freyen, wenn noh gar kein Wild dex Art vorhanden ijt::.)

Die Erfahrung lehrt, daß das CEdelwild nicht in

Jeder Wald- Gegend sich gerne aufhält, und daß, wenn

man Thiere der Art ohne weiteres ins Freye ausseßt, sie nicht daselbst bleiben, sondern oft Meilen weit das» von laufen und zuweilen ihre sehr entfernte Heimath wieder zu finden wien,==.Will man daher einen Edelwild- Stand anlegen, so muß man in der Auges wahl der Gegend sehr vorsichtig seyn, weil sonst alle Mühe und Kosten vergeblich find.

Aus der Naturgeschichte des Edelwildes ist bekannt, daß es nur die zusammenhängenden oder grossen und ruvigen Waldungen liebt, und vorzüglich gerne sich in solchen aufhält, die viele Dikige, gute Wiesen und Gras»

) Geheege von eßbarem Ho<wild nennt man Wild- stände. Mau sagt daher Edelwil d-Stand, Dam- wild- Staud, Rehwild-Stand, S<hwarzwild- Stand, und Auergeflügel- Stand, und nennt die Gesammtheit der Wildstände die Wildbahn. 3. B. In dieser Wildbahn ist der Rehstand vorzuügs- lich ginnt