Druckschrift 
Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
Entstehung
Seite
159
Einzelbild herunterladen

I59

ther ba: die Keimung ſand nicht Statt, wenn die Quan- 1 einem titat des in den Recipienten geſüllten Waſſers wn, Um nur 4 oder 5 mal größer war, als das Ge- hielten wicht der Erbſen. ;Ich muß hier vorausſeßen, daß man ön, auf das- ſimpleAufſchwellen des- Warzchens, es 40 das bei. dem Aufichwellen aller: Theile as(Ge. des Saamenkorn38 darch das eindringende 10 bis- Waſter erfolgt, nicht für-eine Keimung hal- +t das ten darf, denn ich habe bemerkt, daß die halben Warzchen anſchwellen, ſich manchmal ſogär Els ein wenig erheben, und alſo den Anſchein jemals einer angefangnen Keimung haben, wenn man Jaſe die Erbſen eine oder zwey Seunden im ge- git kochten: Waſſer liegen. laßt. jah Ich- bin zeuge dieſer Verſuche geweſen, Fal die mit einer ſo bedachtigen Genauigkeit an- 7" auf geſtellt, und ſo oft wiederhok wurden, daß niht man ſie als eine allgemeine Erſcheinung kann gelten laſſen. Cs folgt aber immer daraus, daß die Erbſen in Anſehung der Keimung NAM eine Ausnahme von den meiſten andern Saa- » Fälle menkörnern machen, und daß ſie, wenn ſie et u auch die tebensluft zur Keimung nicht ganz 8 eps entbehren fönnen, doch einer unendlich kleinen die und