Druckschrift 
Bemerkungen über den Einfluß der Luft und einiger gasartigen Stoffe auf die Keimung verschiedner Saamenkörner / mitgetheilt von den Bürgern Franz Huber und von Johann Senebier
Entstehung
Seite
11
Einzelbild herunterladen

ſie einzeln aufzuzählen z wer Luſt hat ſie nache zumachen, wird bey ſirenger Auſmerk/amkfeit bald geſtehen mäc=, daß ſie unendlich oft wiederholt und verändert worden ſind. Cben ſv wenig werde ich mich bemühen, dieſe Ex- perimente zu beſchreiben; die Art, ſie zu ma- chen, iſt ſo einfach, daß eine ſolche Beſchrei- bung ganz überflaſſig ſeyn würde.- Gefäße, welche durch Waſſer oder andre Mittel ſorg-

- fältig verſchloſſen ſind; lufcleere wollene Zeuge,

oder dergleichen angefeuchtete Schwämme z Glastafeln, mit einem feinen, durchſichtigen Zeuge bedeckt, unter welchen die Saamenför- ner gelegt werden, und ein etwas ſtarter Fa- den, der ins Waſſer taucht, und mit dem feinen, durchſichtigem Zeuge in Verbindung ſteht, um die zur Keimung nöthigen Feuch-

tigfeiten zu unterhalten, machen beinahe alle

unſre Zurüſtungen aus. Sehr reine Luftar- ten; ſtark gekochtes Waſſer; abgezognes Waſ- ſer 3; Kalkwaſſer bringt von ſelbſt alle die Wir- Fungen bervor, die man wünſchte.

Es hat Fälle gegeben, wo ich vorſäglich, doch mit Bedauern, unbedeutende Nebendinge überſehen habe, die ſich bei den Verſuchen

zeig