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darin die auf jedem Grundſtücke ruhenden Laſten oder Befreiungen mit verzeichnet ſind. Der Vortheil und ußen, welchen dergleichen Beſchreibungen bey Grenz- Jurisdictions- Jagd- und Weideſtreitigkeiten haben, iſt unverkennbar, wenn ſie auf eine legale Weiſe, mit Sorg- falt und Genauigkeit, errichtet ſind*)3 denn in der Reo- gel erſtreckt ſich die Gerichtsbarfeit, die Jagdgerechtigkeit, die Hut und Weide nicht über die Mark oder Flur hinaus. Wer eine Extenſion derſelben behauptet, muß ſeine, durch Vertrag, Conceſſion, oder Verjährung erlangte, Befug- niß erweiſen**)--, Zur Bewachung und Bewahrung der Grenzen, der Felder und Früchte, werden oft von der Obrigkeit gewiſſe Perſonen angeſtellt, oder beſtatigt, welche man Flurſhüßen, Feldſ<hüßen, Flure hüter nennt, Sie haben gewöhnlich das Recht, Ale, welche Felder, Gärten und Wieſen beſchädigen, zu pfänden. 7**)
*) Die Flurbücher werden meiſtens nach der Art der Erb: und Lagerbücher verfertigt. Wie ſolche ge: hörig einzurichten ſind /- lehren: von Juſti in der Staatswirthſchaft, B. 2. 6. 8x. Bergius Policey- und Cameral- Magazin, Th. 2. S. 237.
**) Gabke Grundſäße des Dorf; u. BDauernrechtes3 5. 113f.
282) von Berg Policeyrecht, B. 3. S. 256.(unten S. 317 ff.)


