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Abriss der Cameral Bauwissenschaft : zu Vorlesungen entworfen / von D. Gilly
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215
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» Wie man, das Städtchen betretend, die Obrigkeiten beurtheilt.

» Denn wo die Thürme verfallen und Mauern, wo in den Gräben

», Unrath fich häufet und Unrath auf allen Gaſſen herum liegt,

3 WO der Stein aus der Fuge fich rückt und nicht wieder geſetzt wird,

», Wo der Balke verfault und das Haus vergeblich die neue

» Unterſtützung erwartet; der Ort iſt übel regieret.

», Denn wo nicht immer von oben die Ordnung und Rein- lichkeit würket,

»» Da gewöhnet ſich leicht der Bürger zu ſchmutzigem Saumfal,

», Wie der Beitler fich auch an lumpige Kleider ges wöhnet.-=

Götke.)

Die Unterhaltung der Gebäude, wie man ſich auszudrücken pflegt, in Dach und Fach, ift demnach zuerſt eine Hauptangelegenheit.

Den Beamten und Pächtern der Königl. Do« mainengüter, wird dieſerhalb bey ihren Pacht- contrakten die Ausbeſſerung der Ziegeldächer, (aufserordentliche Beſchädigungen durch grofse Sturmwinde ausgenommen) auf eigene Koſten, zur Bedingung gemacht; ein Gleiches gilt von den Siroh- und Rohrdächern, wovon auſserdem Jährlich, etwa der zwanzigſte Theil der wyor- handenen, neu gedeckt werden ſoll, weil man die Dauer eines ſolchen Daches etwa auf ſo lange Zeit annimmt. Auſserdem müſszen die Pächter alie vorfallende kleine, unter 10 Thaler betragende Rcparaturen aus eigenen Mitteln be- Üreiten,