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Abriss der Cameral Bauwissenschaft : zu Vorlesungen entworfen / von D. Gilly
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2053. J)

kann. Der Grund ſolcher nicht gänzlich abzu-

1 L uf an trocknenden Wege muſs ſodann ſchlechterdings Ehn..*... beſſe. bloſs mit trockner Erde oder mit Sand ausgefüllt örderſt und als eine Hauptregel angenommen werden, und daſs eine Jede Wegebeſſerung mit Holz oder [elbe Strauchwerk untauglich ſey. er 10 Allzutiefe und faſt grundloſe Stellen erfor- chäd. dern indeſſen zuweilen zur Ausfüllung eine zu 8 Berge groſse und zu weit herbeyzuſchaffende Menge Leden von Erde oder Sand, und in dieſem Fall müſſen +; oder ſchon Faſchinen zur Unterlage dienen. Sie 20 0M- ſollten aber mit einem zwey bis drey Fuſs hohen | y/ N] Erddamm überſchüttet, auch nicht, ſo wie in den Packwerken, mit Pfählen genagelt, ſondern nur 5 der 2 SIRENE 7 gung nach der Breite des Weges dicht neben einander Heil hingelegt werden, weil die eingeſchlagenen Uu 77 SE. EF I : Pfähle, beym etwanigen Durchtreten der Pferde r die 4 Y? | denſelben nachtheilig werden können. kön- S ] Die ſogenannten Knüppeldämme müſſen aber dere'; I theils wegen des dazu erforderlichen groſfsen ).;: Holzaufwandes, theils wegen ihrer Unbequem- : Sg 1 lich lichkeit gänzlich abgeſchafft werden. em- Da wo Feldſteine vorhanden find, iſt aller- Ge- dings eine Pflaſterung oder die Legung eines eſer Steindamms über die nicht hinlänglich abzutrock- OO ner nenden Wege, ein, wenn gleich nicht mit An- SE» 8 ken- nehmlichkeit doch mit beſfſerm Fortkommen ver- egen bundenes Hülfsmittel. h zu Wenn Steindämme in niedrigen oder aus 1108 weichen moraſtigen Gründen beſtehenden Gegen- Seite den angelegt werden ſollen, ſo muſs zuvörderfſt ami die Ausfüllung bloſs mit Erde geſchehen und nely dabey wenigſlens oberwärts, zur Unterlage des