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Sollte indeſſen irgendwo zu einer, auf an- ſehnliche Weiten ſich erſtreckenden Wegebeſſe- rung geſchritten werden, ſo wird zuvoörderfſt eine auſgenommene Karte von dem Wege und der Gegend die Anleitung geben; ob derſelbe etwa auf eine an ſich mögliche, zugleich aber in Rückſicht obwaltender Nebenumſtände unſchäd- liche Art verkürzt, oder ob zu ſteile Berge und zu niedrige und ſumpfige Stellen vermieden und mithin der Weg zweckmäſsig verlegt, oder ſonſt irgend eine Abänderung dabey vorgenom- men werden könne.
/ Sollten aber, wie es wohl mehrentheils der Fall feyn dürfte, durch die bloſse Verlegung eines Weges, nicht alle für denſelben vortheil- hafte Veränderungen erreicht werden, oder die Verlegung vielleicht gar nicht ſtatt finden kön- nen, fo muſs mit möglichſter Sorgfalt auf andere zweckdienliche Hülfsmittel geſonnen werden.
Ein anzuſtellendes Nivellement wird nemlich zeigen, ob und wohin, die, den Weg überſchwem- menden und ſolchen unfahrbar machenden Ge- wäſſer, zu leiten find; denn die Ausführung dieſer Ableitungen verſchaffen dem Wege eine ſeiner vorzüglichſten Eigenſchaften, das iſt die Trocken- heit. An ſolchen Orten, wo indeſſen wegen
Mangel am Gefälle, oder wegen des an lich zu ſumpfigen Bodens, eine gänzliche Abtrocknung des Weges unmöglich iit, müſſen ihm zur Seite breite und tiefe Gräben gemacht werden, damit das Schnee- und Regenwaſſer ſich darin ſammeln
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