E20)
den der Kehlbalken, und dieſe Vorrichtung heiſst alzdann ein doppelter Dachſtuhl.
(Bey Wohngebäuden, die auch nicht breit ſind, muſs kein einfacher Dachſiuhl, ſondern Jedesmal ein doppelter ſtatt finden,"weil der Dachſtuhlrähm leicht zu weit in- den in die Nitte des Daches beflndlichen Schornſtein engel
egt werden und dadurch Feuersgefahr entſtehen könnte.)
Dieſe Dachſtühle erhalten zuweilen, jedoch ſelten, eine Schwelle, worauf die Dachſtuhlſäu- Jen Rfchen, alsdann heiſst es ein verſch well. ter lehender Dachſtulkil.
Um einen freyen Bodenraum zu erhalten, auch weil man in dem Wahn geſtanden, da- durch mehrere Feligkeit zu bewirken, legte man Rarke Dachſtuhlſäulen unter die Sparren, wobey allemal eine ebenfalls ſtarke Dachſtuhl- Tchwelle, und auſser den logenannten Kehlbal- ken, noch ein Spannriegel und Bänder nach der Breite des Daches erforderlich waren.
Dieſe Dächer erfordern aber viel Holz und auch mehrere Arbeit, welches mit dem dadurch beabſichtigten Vortheil in keinem Verhältniſs Neht.: Es werden alfo dergleichen Dächer mit liegenden Dachſtühlen ſelten mehr angefertiget.
Jedes zufammengeſtellte Paar Sparren bey el- nem Dache wird ein Gebind, und diejenigen derſelben, unter welchen ſich Dachſtuhlſiülen befinden, Binder SCHEN:
Die Entfernung der Sparren von einander richtet ſich nach der Eindeckung. Bey Ziegel. dächern können die Sparren nicht weiter als drey bis-drey.und einen halben Fuſs weit von'einans der geſtellt werden. Bey Rohr, Stroh oder an-
[eng 5 dif führ Wire len wel Cazjj Bai Von dem Aufy


