WARE Wt DUE Ra,> TE HEF
C+ 58 79
Das Verhältniſs der Höhe der vorgedachten Dächer ilt diefes, daſs die halbe Breite oder Tiefe des Gebäudes, zur Höhe des Daches von dem Dachboden bis an die Spitze des Daches, an- genommen wird. Es kommt auch beynahe auf eins heraus, wenn die Sparren drey Viertel von der Tiefe des Gebäudes zu ihrer Länge erhalten.
(Man hält die durch dieſe Conſtruction erhaltene Schräge oder Abhang der Dachfläche zweckmaſsig für die ſchnelle Ableitung des Regens und des ſchmelzenden Schneewaſ- fers; bey doppelt und gut eingedeckten Ziegeldächern könnien aber die Dächer etwas flächer ſeyn, d. 1. die Höhe nur ein Drittel der Breite des Gebäudes betragen. Auſser einiger Erſparung an Holz, Latten und Liegel, gewunt dadurch das gute Anſehen der Gebäude.)
Dächer, welche in der Mitte gebrochen, oder gleichſam zwey übereinander ſtehende Dächer ausmachen, ſind unter der Benennung von 9€- brochenten oder Manfaäarde-Däichern be- kannt.
Einige und beſonders Manger in ſeinen Bauſchriften, will dieſen Dächern kein gutes Anſehen zuſchreiben, welches wohl nicht ganz einzuräumen iſt; allein der beabſichtigte Vor- theil, daſs man nach der Länge ſolcher Dächer, oder an den Fronten Dachſtuben darunter anle- gen Kann, iſi wenigſlens mit andern Unbequem- lichkeiten verknüpft.
Sie eriordern nemlich einen grofsen Holz- aufwand und beſtändige Reparaturen an den Dachfenſtern; die Zimmer ſind dabey, wegen der zurück liegenden Wände, finſter, und zur Heizung derſelben werden öfters in Ecken und
«SS REEE R 3»... IRE RE A Z 22 547= wn«E27 BAD. SRE KUHNE:> 48505> Dale. 2. 17 Zintl.>>


