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obere ein und einen halben Stein, das zweyte ZWwey, und das dritte zwey und einen halben Stein dick ſeyn; allenfalls iſt es hinreichend, die untere Mauer zwey, und die der beyden folgenden Eta- gen nur ein und einen halben Stein dick zu ma- chen. Die Giebelmauer bis an die Balken braucht aber durch beyde Stockwerke nur ein und einen halben Stein dick zu ſeyn; bey dreyſiöckigen Ge- bäuden iſt für die untere Mauer ein halber Stein zuzugeben.
Die Scheidewände werden durch zwey bis drey Stockwerke, nur einen Stein ſtark aufgeführt; in- deſſen ſollte vorzüglich bey tiefen oder ſehr be- laſteten Gebäuden die Mittelmauer ſtärker gemacht werden, weil die Balken und Decken mit ihren Aärkſten Laſtpunkten darauf ruhen, auch die Schornſteine gemeinhin von der Miitelmauer zum Theil getragen werden.
Die Mauern der maſſiven Gebäude von ZWEey und mehreren Stockwerken bekommen auch ihre Haltung zum Theil durch eiſerne, an den Balken beſeſligte Anker.
In maſſiven Gebäuden müſſen die über Keller und Souterrains, und in den obern Etagen befind. lichen Scheidemauern jederzeit auf eine ſchon unten vorhandene Mauer geſetzt werden. In be- fondern Fällen, wo die maſſiven Manern keine volle Mauer unter ſich haben, weiſs man fich durch Gewölbe zu helfen; denn ſelbige können überhaupt grofse Laſſen tragen 3; dahingegen darf kein Mauerwerk auf hölzerne Wände, und am wenigſten auf Balken geſetzt werden.:
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