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in den mehreſten Gegenden auch ſchon ſelten und theuer, und der Lehmpatzenbau wird alſo unter dieſen Umſtänden wenigſtens nicht theurer ſeyn, als der Fachwerksbau; da hingegen dürſte da, wo noch Holz im Veberfluſſe iſt, allerdings, beſonders wegen der ſchmalen Fundamente, wel- che die hölzernen Wände nur erfordern, die Bau- art in Fachwerk, die wohlfeilere, aber doch immer die ſchlechteſte ſeyn. SIE
Bey der Aufführung oder Conſtrudion dieſer verſchiedenen Mauern und Wände, iſt folgendes anzumerken:
Die Mauern von gebrannten Ziegeln müſſen vorzüglich im gehörigen Verband, d. 1L durch verwechſelte Lage der Steine, dergeſlalt aufgeführt werden, daſs von den lothrechten Fu- gen nicht eine auf die andere trifft; daſs die Fu- gen ſo dünne als möglich gemacht, oder daſs nur wenig Kalk darin gebracht werden ſolle, iſt be- reits erinnert worden. Die Fugen müſſen aber auch nach auſsen zu offen bleiben, damit der An- wurf oder Abputz deſto feſter darin ſitze.
Daſs die Mauern gerade oder lothrecht aufge- führt werden müſſen, verſſeht ſich von ſelbſt.
Bey Gebäuden von einem Stockwerk müſſen die äuſsern Mauern einen und einen halben Stein dick oder ſtark ſeyn, nur in feltnen Fällen bey ganz leichten Gebäuden dürfte eine Mauer von einem Stein ſtark Natt inden können.
Bey zweyſtöckigen Gebäuden wird das untere Stockwerk zwey und das obere ein und einen hal- ben Stein dick.- Bey dreyſltöckigen muſs das
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