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Abriss der Cameral Bauwissenschaft : zu Vorlesungen entworfen / von D. Gilly
Entstehung
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(: 29.5

lie bey Königlichen Bauten, zu Zäunen oder Be- währungen unterſagt.

Die Wände mit. gemauerten Pfei- lern und dazwiſchengelegten Bohlen erfordern ebenfalls vieles Holz und find nicht dauerhaft.

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Aus dem angeführten ergiebt ſich die ver- nünfuge Wahl der Mauern in Abſicht der Dauer- haitdgkeit von ſelbſt; indeſſen hängt es zum öſftern von Localumſtänden ab, in wiefern man dieſe oder jene Baumaterialien leichter bekommen kann als andere; hieraus ergeben ſich auch die mehrern oder mindern Koſten.

Mehrentheils iſt aber wohl der Lehm am leichteſten zu haben: folglich dürfte dieſe Bau- art faſt in allen Fällen, wenigſtens bey Land-

gebäuden, und wie gedacht, vorzugsweiſe der-

Bau mit Lehmpatzen, der anwendbarſte feyn, wie denn damit auch ſchon gute Fortſchritte gemacht worden. Die Ziegel oder gebrannten Steine ſind an den mehreſten Orten im hohen Preiſe; auſzerdem müſſen ſie mit Kalk, der öfters auch koſtbar iſt, zuſfammengemauert werden, da- hingegen würde es ſogar undauerhaft ſeyn, ſol- chen bey den Lehmpatzen zum mauern zu ge- brauchen, und es bedarf dazu nur Lehm; ferner lind faſt alle Verrichtungen bey dieſer Bauart von den kunſftloſen Händen gemeiner Tagelöhner aus- führbar.

Ohnfehlbar wird alſo hier die Koſtenberech- nung zum Vortheil der Mauern von Lehmpatzen ausfallen. Das Bauholz zu hölzernen Wänden iſi

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