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ſo daſs derſelbe nicht durch eine Laſt zufſammen- gedrückt werden kann, ſondern ſeitwärts aus- weicht, als ſchwimmender Moder, ſo müſlen zu- vor Pfähle eingerammt und auf dieſe Balken und Bohlen gelegt werden, welches ein Pfahl- roſt oder eine Pilotage hbeilst.
Beydes, und vorzüglich die letztere iſt ſehr koſtbar, daher man dergleichen Bauſtellen ſo viel als möglich zu vermeiden ſucht.
Bey gewöhnlichen Fundamenten ohne der- gleichen Roſte iſt anzumerken, daſs ſolche etwas ſtärker oder breiter werden, als die darauf zu ſetzende Mauer, und daſs man ſie noch überdem durch Abſätze, wovon der unterſie das Banquet heiſst, nach unten zu verbreitet, wodurch ſie ſich nicht ſo tief eindrücken, auch einen feſtiern Stand erhalten.
Ein jedes Fundament, und ſelbſt unter höl- zernen Gebäuden, muſs wenigſlens einen und einen halben Fuſs über der Erde aufgeführt wer- den, um die Erdfeuchtigkeit und das Regenwaſ- ſer von den Fuſsboden und den Schwellen ab- zuhalten.
Oeſters werden aber die Fundamente noch höher über der Erde aufgeführt, um den in den Souterrains anzulegenden Kellern Trockenheit, mehr Luft, und den daſelbſt anzubringenden Wohnungen mehr Licht zu verſchaffen,
Der Theil des Fundaments über der Erde, wird die Plinte genannt. Zuweilen wird dieſe Benennung aber nur von dem Abſatze verſtanden, welchen die Fundamentmauer gegen die darauf
ſtehende Etagenmaner macht. Die


