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Ueber den Gebrauch des Daniell'schen Hygrometers : zu haben bei dem meteorologischen Instrumentenmacher Johann George Greiner : [Verf.: E. F. August]
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Thermometers, wodurch die Temperatur der freien Luft gemessen wird, angiebt; oder, findet man diese Zahl nicht in der Veberschrift, 80 nehme man diejenige, welche ihr am nächsten liegt, Darauf beachte man, um wieviel Grade das innere Thermometer gegen jenes' äuſfsere gesunken 1ist, und Suche diese Zahl in der ersten: Spalte auf: JAuf der Reihe. dieser. Zahl findet man Sodann in der zuerst gefundenen Spalte eine Zahl, welche ausdrückt, wieviel Procenter oder Hunderttheile die Luft im Augenblick des Versuches, wo der Hauch- ring entsteht, von dem Maximo ,. welches Sie haben könnte, wirklich enthält,=- Gezsgetzt das äuſsere Ther- mometer zeigt 709 Fahrenheit, das innere 540 Fahren- heit, 80 ist letzteres um 169- Fahr, gesunken, Die Zahl, welche in der Columne unter 709 und in ider Reihe von 469 steht; heifst 59,- Diese zeigt also an, daſs

die Luft Eb oder 59 Procent von derjenigen Dunst-

masse enthält, welche sie überhaupt bei 7092 höchstens annehmen könnte.. Das Maximum bei 709 aber ist nach

' 2.2.99 Sli der ersten Tafel 930 Gran, dies mit 700 multiplicirt,

giebt nahe an 549 Gran, Wir ersehben also daraus, daſs bei dem angestellten Versuche in 100 Cubikfuſs Luft 549 Gran Wasser als Dunst aufgelöst Sind,=- Wäre die äuſsere Temperatur 5892, die innere 409; 50 wäre der Unterschied 189, In der Columne unter 60,(welche Zahl der 58 am nächsten ist) und in der Reihe zu 1892 finden wir 55. Die Luft enthält als6 unter diesen Vor- aussetzungen 55 Procent vom Maximo; dieses Maximum ist aber nach der ersten Tafel für 589, 642 Gran. Der

59 Dunstgehalt von;400 Cubikfuſs I.uft ist also 700 mal 642 Gran, was etwas mehr ist, wie 353 Gran,