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bruche des SENSE dem Körper eine beängstigende Spannung giebt.
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In der freien Atmosphäre, die immerfort: mit Was- Ser in. Berührung ist, befinden sich zu jeder Zeit Was- Scerdünste, von deren gröſserer;oder geringerer Menge manche Veränderungen in der Luft abhängig Sind. Is ist nun der Zweck des Daniell'schen Hygrometers, den Dunstgehalt der Luft auszumitteln." Die Kinrich- tung dieses Instruments Sichert ihm den Vorzug vor allen andern Hygrometern, die einen ähnlichen Zweck baben. Es besteht dasselbe aus zwei hohlen gläsernen Kugeln, die an den Enden einer zweimal rechtwink- lich gebogenen Röhre befestigt sind.. In dem längeren Schenkel der Röhre befindet sich ein pach Fahrenheitschen Graden eingetheiltes Thermometer, dessen Kügelchen bis zu dem Mittelpunkte einer der hohlen Glaskugeln geht, die mit. einem vergoldeten, glatt, polirten Gürtel umge- ben ist.. Veber die andere Glaskugel wird ein Stückchen Movusselin, gebunden. Die ganze Vorrichtung steht ge- wöhnlich, auf einem-kleinen, Stativ, an-welchem sich ein Thermometer befindet, das dazu dienen Soll, die Temperatur der Luft gleichfalls in Fahbrenheitschen Graden zu bestimmen. Im Innery der beiden luftleeren Kugeln befindet Sich Aether, der die eine bis zur Mitte des goldenen Gürtels anfüllt. Ueber diesem| Aether muſs also natürlicher Weise Aetherdunst Sey» und den übrigen Raum des gonst luftleeren Instruments anfül- len; weil unter jeder Temperatur eine Verdunstung Statt findet,(Man vergleiche S. 3.) Ls wird also im Innern des Instruments jedesmal vor dem Anfange eines Versuches s0viel Aetherdunst- über der Flüssigkeit vor-


