Druckschrift 
Gründliche Anweisung, alle Arten Vögel zu fangen, einzustellen, abzurichten, zahm zu machen, ihre Eigenschaften zu erkennen, Pastarden zu ziehen, ihnen fremden Gesang zu lernen, und sie zum aus- und einfliegen zu gewöhnen : nebst Anmerkungen über Hervieux' "Von Canarien Vögeln" / [Ferdinand A. Pernau]. Jagdlust / Joseph Mitelli
Entstehung
Seite
21
Einzelbild herunterladen

kleine Nah Erah, )in die Noh- Ind zu

ſchafs ewohl

br? ew ho- ter zu <t in eichen / ſon/

on die allein abe?

ſten? Yrten

falls ret ja ſd 1 an

Wald

einen findet vie

Vom Aufenthalt der Vöttel. 27

viel Nahrung im Wald, und ob es glei? im Herbſt und Winter den Wald faſt gänzlich ver- läſſet- auſſer daß es ſeine Nachtruh in deg Vo: wäldern ſuchet y ſo kehret es doh im Früh- ling wieder zurü/ und begiebt ſich in die tief? ſte Wälder.

Jn den Wieſen ſind zu finden?

Bs Feldlerche, nemlich ſo lang die Bruf- Zeit währet 3 dann wann dieſe vollbracht, gehen Junge und Alte aus ihrer Sommer-Her- berge hinweg 3 es ſey dann daß die Wieſen gar ſehr mit Feldern umſchrenket ſind, welchen Falls ihrer vicle auch die Zeit ihrer Vermaujung da- felbſt zubringen.

Der Gibirz, jedoch nyr in ſumpfigten Wie- ſen, wo man des Sumpfes wegen gar kein Gras zu hoffen hat 3 dann im Gras bleibt er nichk/ ſondern ſuchet lauter Sumpf, wo nur kleine Hüs gelein hald trocken; aber mit lauter Sumpf unv geben find.

Der ÜJ)osſchnepf/ welcher es gänzlich alſo haben will/ wie der Gibiß 3 es giebt aber der Mosſchnepfen zwey- bis dreyerley, davon eine Art auch in andere Wieſen einfället, die nicht ſumpfig ſind/ und dahero Wießſchnepfen ge nennt werden.

Das Rebhun, welches nac) Beſchaffenheit des Orts, ſo lange Gras oder Grummet ſichet.s oder wo eine Wieſe mit Stauden verſehen iſt- fi<ß

B 3 ſehe

-