20 Vom Aufenthalt der Vögel.
Der Specht, worunter au) das kleine| ve! Baumläguferlein gehöret; welcher ſeiner Nah- ſe! rung halber, bis auf die ſogenannte Zohlkrah, 1:1) ſv den Wald niemahls verläſſet, zwar auch in die vL Gärten heraus flieget, doch ſeine meiſte Nah-(9 rung im Wald findet, daſelbſt brütet, und zu je Nacht nirgend anders bleibet.
Der Stahr, mit welchem es dieſe Beſhafs-| fenheit hat, daß er in dem Wald/ wiewohl s nicht ſelten auc in den Garten, zwar brü-|"7 tet, und ſo häufig, daß oftmahls auf einer ho- 8m hen Eichen in Löchern 4. 5. Stahren-Neſter zu| 1 finden ſind/ aber ſeine Nachtruh dom nicht in| YE den Wäldern, ſondern im Rohr in den Teichen|,“ nimmt, und gar keine Nahrung im Wald, ſon? 3: dern allein in Feldern und Wieſen ſuchet, 0
Alle Arten von wilden Tauben, davon die WG sroſſe Rintgeltgube und die Turteltaube allein[va im Schwarzwald wohnen, die Zohltaube aber| 4 nur im Laubwald gefunden wird. fip
Der Widhopf, welcher ſic) wohl meiſtens pre im Wald aufhält/ aber auch an andern Orten|(ml. brütet und wohnet, vm
Das Zaunköniglein, welches jedoch ebenfalls u nicht gänzlich unter die Wald- Vögel gehöret 14 ob es gleich im Wald wohner, weil es ja ſo uß bald zur Brut-Zeit, und zur andern Zeit, an an- m| dern Orten auſſer dem Wald, als in dem Wald mj angetroffen wird."y
Das Zeißlein, welhes wiederum für einen beh rechten Wald- Vogel zu a<tenz dann es ſindet. vin
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