53 Vom Aufenthalt der Vögel,
liebet, aber wo Laubzund Schwarz- Holz unter? einander ſtehet, auch ſeinen Aufenthalt hat,
Die Rrahe, von welcher zwar abermal eiz gentlic) nicht kan geſagt werden, daß es ein Wald-Vogel ſeyz dann ſie ſuchet keine Nahrung im Wald, und hält nur die Nacht- Ruh darinz nen 3 bey Tag aber läſſet ſie ſich ſtets in Feldern und Wieſen antreffen.
Der Rranwers-Voel, welcher jedo< eben» falls fein rechter Wald- Vogel iſt, ſondern nur an den Vorhölzern bleibet; in dem tiefen Wald aber, es müſten dann groſſe Pläte von Wacholderſtauden daſelbſt zu finden ſeyn, ſich niemahls ſehen läſſet.
Der Rrumſchnabel; welcher nirgends anz ders als in Shwarzwäldern wohnet, darinnen ſic) nähret) darinnen brütet; und alſo Tag und Macht im Walde bleibet.
Die ÜJeiſe; welche zwar wiederum kein re ker Wald- Vogel, auſſer allein die ſogenannte Zolzimeiſe und Schopfineiſe 5 dann die an- dern brüten und wohnen ſo gern in Gärten als im Wald, und lieben am meiſten das Zäaubholz, bru? ken auch niemahls im Schwarzholz, wo gar Fein belaubter Baum ſtehet, ihre Nachtruh abey nehmen ſie ſo gern im Schwarzholz als im Laub? holz.
Der Üliſilex gehöret als ein re<hter Wald- Vogel allerdings darunter 3 dann er hält ſich nicht anders auf als im Wald, und ſuchet ſeine meiſte Nahrung darinnen, ob er gleich auf die
Felder
Er Vu: bv 07: 0! j'(pt
=“ NABE WE (ien fa 4 v en


