42. Abſchn. Anordnung und Controlle der Verwaltung. 297
Dh ye in j 5;(485) Onderh une fordern, die zwar geringer iſt, als die des Wirthſchaftsdirigen: fe dürfen, ten, aber doh auc) höher, als die des bloßen Schutbeamten. EMa 3u: Wo nun endlich dem Forſibeamten die ſelbſtſtändige Be-
- Witigung wirthſchaftung eines größern Forſijes Übertragen iſt, wo von
; ihm eine wirkliche wiſſenſchaftlihe Bilbung verlangt werden
Eni: muß, da iſt ihm nicht bloß der ſtets damit verbundene Amts2
Emu m aufwand zu erſezen, ſondern au die Beſoldung ſo zu ordnen,
ADNET daß die anerkannten Bedürfniſſe eines Monnes, der unter den
Edie With: gebildeten Mittelſtand zu rechnen iſt, befriedigt werden können.
Jim Einh Die Größe der Summen ,. weiche als zwe&mäßige Beſol-
S haben, zh dung anzuſehen ſind, in Zahlen auszudrüFen, iſt unthunlich,
| fliegt da Landesart und Theurung oder Wohlfeilheit der Gegend dieß
nz Ui: ſehr ändern können. Wir glauben lieber für die bloßen-S<ußb-
: beamten eine gleiche Beſoldung, wie für verheirathete Auffeher
Elie,(j in den Oekonomieen, Gärten, Kanſiſtraßen u. ſ. w. fordern zu
= fan,| können. Für die geringſte Claſſe der verwaltenden Förſter eine
ZD aderfelhe 1 ſolche, wie ſie die Verwalter von einzelnen kſeinen Gütern, die
=S. unben Fleinern Steuyereinnehmer und ähnliche Beamte erhalten. Die
Saß wal Forſibeamten dagegen, welche ſelbſtändig großen Revierverwalz2
= if nit kungen vorſtehen, werden dagegen auc<h gleichen Gehalt fordern
00) nh können, wie die höhern Wirthſchaftsbeamten, die Juſtizbeamten
| auf dem Lande, die NRentbeamten, wobey aber auf einen etwai- ür foreſt gen: Amtvaufwand, durc) zu haltende Pferde u, dergl. Rückſicht
Se, u genommen werben muß.;
02:55 Was die Art der Beſoldung betrifſt, ſo würde ſie, in blo» San zu fü Bem baaren Gelde gegeben, für den Forſtbeſiter koſtbar und für | einſchl den Forſtbeamten unvortheilhaft ſeyn. Wohnung, Holz, De- 6) den w Putat hat ſich der Gutsbeſizer nicht ſo hoch zu rechnen, der M Geſu Sorſtbeamte würde ſolches für Geld oft gay nicht, und oft nur HM unverhältnißmäßig theuer haben können. Mit Recht iſt daher Ee el auch überall die Beſoldung ſo geordnet, daß ſie nur theilweis
Area in baarem Gelde gegeben wird. Es kann daher hier auch nur ED, 0m die Rede davon feyn: ob es vortheilhaft iſt, dem Forſibediena kb j ten AFerwirthſchaft und Accidenzien zu geben,
Main Das Erſtere iſt wo möglich zu vermeiden, und nur in dem Baas Falle unvermeidlich, daß es nicht thunlich iſt, Deputate zu geben. We Theils wird der/ Forſtbediente durch den Betrieb von AFerwirth-
' Guten ſchaft zu ſehr von ſeinem eigentlichen Dienſtgeſchäfte abgezogen, us Som heiſs wird dieſe auch wohl auf Koſten des Forſtes ausgedehnt M Db vder begünſtigt. Auch ſind ſolche kleine AFerwirthſchaften da, S1. FT wo der Eigenthümer nicht ſelbſt mit Hand anlegen kann, ges
Jgarbeittt wöhnlich für dieſen ſehr unvortheilhaft. Nur hinreichendes Gar- <= Beſoldung tenland und genugſames Futter für eine oder zwey Kühe, ſcheis
„ven wünſchenswerth für ihn zu ſeyn. Tues Von den Accidenzien dürfen keine geſtattet werden, die er MC zum Nachtheile des Forſtbeſigers einer Ausdehnung fähig ſind. pl! Ano): Dahin muß man rechnen: Theilnahme an der Holznutzung durch „eben, ſo:- Bezug am Holze, außer dem'Deputatholze, in irgend einer Frebeamtw Artz; Gewinn an der Gräſereynuung, die ſo leicht zum Nach- Techniſch! theile. der Holzzucht ausgedehnt werden kann 3 Gewinn am 50 gewi Fuhr- oder Arbeitslohne u. drgl. mehr. Dagegen iſt das Ana gi erantwo weiſegeld, welches von dem Käufer, für die Anweiſung des Holz > Benuhun zes, an den Forſthedienten gezahlt wird, als etwas zu betrach- = Beſoldun zen, was derſelbe, wenn es nach mäßigen Sägen fixirt iſt,'ge»
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