Druckschrift 
Grundriss der Färbekunst oder allgemeine theoretische und praktische Anleitung zur rationellen Ausübung der Wollen-, Seiden-, Baumwollen- und Leinenfärberey so wie der damit in Verbindung stehenden Kunst, Zeuge zu drucken und zu bleichen : nach physikalisch-chemischen Grundsätzen und als Leitfaden zu dem Unterrichte der inländischen Färber, Zeugdrucker und Bleicher ... / entworfen von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
Seite
605
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dann Rieſelfeuchtigkeit 143, Zwey bis drey Theile derjel- ben bilden mit einem Theile Kalt oder Natrum das Glas. Eb. I| ſehr häufig ein Ver- unreivtgungsmittel der Pott- aſche, und Fann daher des Fär- berey ſehr nachtheilig werden

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Kieſelfeychtigkeit S, Kie- ſelerde,

Kleber S. Gluten.

Hleeſäure; Komnit vortüalich im GSauerkleeſalze mit Kali verbunden vor 2557. Bereitung verſeiben aus dem Kleeſalze durch eſſigſaures Bley und Schwefelſäure 255 256. Exr- zeugung dieſer Säure durch die Behandlung des Zuckers mit Salpeterſäure 256. Eigen- ſchaften der reinen Sänvre 257. Sie ſcheidet die Kalterde gis ihren Verbiadungen ab 257 u. Alfaliett 258 y. Erden Ed. u.

Metalle 259.

Kieeſalz; Iſt die Verbindung des Kali mit überſchüſſiger Kleeſayre 238. Wird aus den Säften mehrerer Kräuter, de- ſonders des Sauerklees berei- tet Eb.

Kualiuft; Beſeht aus zwey Dheilen WaſſerftofFgas und ei- nem Theile Sauerſivffgas x19,

Küuochen; Werifabren aus den weißgebrannten. durch Hülfe der Shwefelſaurg und des Al- Fobol die Phosphorſäure abzu- ſcheiden 215 f.

KnochenſubFanz; JK vom Faſerſtoff vielleicht bloß dure die Luatntität' der- Beſtand- theile verſchieden 298.

Kn oypernz; Was- ſie ſind 415. Lon woher man ſie erhält 417. Unterſchied 901n den Gall- äpfeln Eb.

Dobalt; Eiaeyt Metalles 156.

<Daften"dieſes Salpeterſäure(91

ſchafte Es löſt*fich in vorzüglich gut

695%

auf Eb. Dayßellyung a! nen Eizen Eb, ee Kobalt, ſalpeterſanres; Giebt mit Cochenilie auf Sei- de ein ſchr ächtes Mordoreo 202% Kobalt, ſchwefelſauregz; Anwendung in der Färberep

192.

S0<4 en, der Flüſſigkeit 8x Er- ſcheinungen die dabey vorge- den 81 82, Der Seide 465.

Kochenille S, Cöchenille,

Kochſalz 205.

Kocwſalziäure S, Galz- ſäure.

Kdnigswaſſe"; Exgtſteht durch die Verbindung der Salz- und Salpeterſäure 213. Urſprung dieſer Benennung Ev. It eigentlich oxidirte Salzſäure Eb. Berſchiedene Methoden dies Gemiſch zu bereiten 214.

Körnerlac> 346.

Körper; IF alles was im Weltraum exiſtirt, uus um- giebt und auf ugſere Siütne wirkt 64. May uitterſcheidex an ihnen Ihre Materte und ihre Stgenſchaften( S. dieſe) 65. Eintheitang in natürliche und fünſtliche Eb, Jn Edgkte und Produkte 66. Gemeng- theile der Körper 66 67, Mix ſchungötheile derſelben 67, Grundftioffe ober Elemente der- ſelben 68 69, Abtheilung in flüchtige und feuerbeſiändige 82. Schmelibare Körper 832. Brennbare Körper 96, Vers ſchiedenes Verhalten zum Wärs meſioff 72. u. f.

Körperlehre 63 S. Phyſik.

Kohle; Iſt der ſchwarze Rück- fand weicher übrig bleibt, wenn organiſche Körper einer troc>k- nen Deſtillation unterworfen worden, oder wenn man ſie im vfenen Feuer ſo lange brenne laßt, bis ſich feine Flamme mehr entwickelt 103 304: Sie leidet in verſchloſſenen Geſäs