Druckschrift 
Grundriss der Färbekunst oder allgemeine theoretische und praktische Anleitung zur rationellen Ausübung der Wollen-, Seiden-, Baumwollen- und Leinenfärberey so wie der damit in Verbindung stehenden Kunst, Zeuge zu drucken und zu bleichen : nach physikalisch-chemischen Grundsätzen und als Leitfaden zu dem Unterrichte der inländischen Färber, Zeugdrucker und Bleicher ... / entworfen von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
Seite
604
Einzelbild herunterladen

604 ſtande iſt fie äzend,"+ Waſ- ſer auAbslich/ verbin gtfä

ig mit den ſauren Salzen u1d unſchmelzbar. Eb. Beym Glü- hen des rohen Kaltes geht : feine Kohlenſäure und ſeig . Waſſer fort, uud er' erſcheint

als gebrannter Kalk 131 Wenn"

dieſer leztere mit dem Wal- ſer in Verbindung gebracht wird, ſo entſteht eine Erhiz- zung Eb. Urſache dieſer Er- ſcheinung Eb- Zerfallen des ge- brannten Kalkes an der Luft Ev. Gelöſchter Kalf 132 Mit " Waſſer verbunden erſcheint er entweder als Kalkmilch oder als Kaltwaſſer Eb. Die reine Kalterde ſchießt in Kryſialien an 133 Kalkerde und Arſeaik- ſaure 225 u- Flußſäure 221 uU. Kieeſgure 257 259 u. Kohlen- ſäure 130 u. Phosphorſäure 217 u. Salpeterſäure 300 U. Salzſaure 205 U. Schwefel- ſaure 188 u. zootiſche Säure

278.

Kalkerde, Fohlenſaure; 180. Art und Weiſe wie man fich voin Daſeyn derſelben is einem Waſſer überzeugen kann Eb. Wird am velen durch Kalkwaſſer aus dem Waljjer niedergeſchlagen 181.

Kalkerde, ſalzſaure; Iſi ein vorzügliches Mittel zur Konzentrirung des Nlkoyol 172. Zufällige Gewinnung die- ſes Salzes 205.

Kalkerde, ſchwefelſaure; x 88. Gebrauch derſeiben in der Färberey 189. Iſt ein häufi-

+ ges- Reinigungsmittel des Waſſers 189..:

Kalkmilch; Iſt die Verbin- dung des gelöſchten Kalkes mit 500 Theilen Waſſer 132,

. SIEREN E90.; glkwaſſer. Jſt die Verbin- dung von einem Theile Kalk mit 680 Theilen Waſſer 132, Wird in dep Färhefung beſon

ders beyitt Bleichen angetten? det 133. Dient zur Abſchei- dung des kohlenſauren Kalkes in einein Waſſer 181.-

Kalzinationz Hieß ſoufi die Oxidation der Metalle 146.

Kamiilez Gelbes Pigment dar- aus 410,

Kampecheholz; Beſchrei- bung" des Bammns voa welchen es fommt 384. Chemiſche Ei- genſchaften 335. VWerfertigung einer unächten Farbe daraus zum blauen Dru 536. Wird bey der Schwarzfärberey der Wolle, Baumwolie und Seide angewender 572 U- f..

Kampfer, Iſt ein eigenthüm- licher Beftandtheil des Pflan- zenreichs 291. Der reinſte komme aus Japan 292 Eigen- ſchaften und Gebrauch 292..

Kapacität, der Körper für Wärme; Iſt die Fähigkeit ſpecifiſch verſchieden gearteter Körper bey einerley Tempera- tur verſchiedene Luantitäten Wärme zu enthalten 79-

Kartoffeln; Enthalten vor- züglich viel. Stärke 283« Schiein daraus 285.

KattundruyFerey Dru,

Kermes 341. Vorkommen in der Natur Eb, Er beſteyt ei- gentlich aus den aufgetrocknes ten weiblichen Kermesinſektexn 3542. Verfahren beym Einſame meln 343. Zubereitung und Aufbewahrung 344. Verfahren damit roth zu färben 545-

Kermes, polniſcher 335,

Kieſelerde; Kommt in der Natur in allen Kieſeiarteu vor 142, J| iſt allen ſauren Sal- zen, die Flußſäure ausgenöom? men, unaufldslich, geht aber mit der genannten Säure eine Verbindung ein 142 219 U. f. Mit vier Theilen Kali zuſam- mengeſchmolzen löſt ſie ſich

im Waſlex ayf- und heißt

44 S.

NN Om

ber vi fall Ev. TJ nyreiht ple 1

X berep ſ?

Eh, Rieſelfel ſelerd, flehen E Fleeſaur im Gay verbundt derſelben durch e!! Gehweſe! zeugung! die Vohl mit Gall ſhofzen 4 Gie(mel iypen Veit Alfalien'y Retele

«x| Rlttſalhs

des Fah Rleeſy Giften 1 ſonders 4 nE,| ) Rualiufty Seile M" vem Zh Suden]

Stopper

a| Don w

417, Yat)

| | jpfely E

Metalles Gnlpeter|