Druckschrift 
Grundriss der Färbekunst oder allgemeine theoretische und praktische Anleitung zur rationellen Ausübung der Wollen-, Seiden-, Baumwollen- und Leinenfärberey so wie der damit in Verbindung stehenden Kunst, Zeuge zu drucken und zu bleichen : nach physikalisch-chemischen Grundsätzen und als Leitfaden zu dem Unterrichte der inländischen Färber, Zeugdrucker und Bleicher ... / entworfen von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
Seite
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260, J| in der Färberey eine unentbehrliche Flüſſigkeit Eb-« Berfertigung eines ſehr guten aus Roſinen mit einen Zuſaße von Weinſiein, Syrup und Bierhefen 260 261. Aus Korn- braudtwein dtürch einen Zuſaß von Honig und Weingein 262. Aus ihm erhält man die- Eſſigs ſäure durch DeFiliation 263.

Eſſtg; deſtillivter; iſt ver-

dünnte Eſſigſäure; 263;

Eſſigſaure; Iſt der vörzüg-

lichfis ſaure Beſiandtheil im Eſſige 259. Wird durch Deſtil- lation aus..dem Eſſigs erhal- ten 253. Verfahren die durch Deſtillation. erhaltene Säure durch den Froſt zu kotnzentri- ren. Eb. Die ſtärkte Sgure erhält man durch die Deſtilla/ tion des eſſigſauren Kali mit Schwefelſäure und Maynganes- 90xyd- 264: Gebrauch deyſelhen in der Färbekunft Eb. Elſſig- ſäure u. Alkglien 265 y. Baryt- erde 266.1. Bley 267 u Eiſen 263 11; Erden 265 u. Metalle 267 1. Strvottianerde 266 y; Thonerde 265 u; Zinn. 3563:

Eyweißſtoff; Kommt ſehr mit

demBlutwaſſer überein 297.. Beſteht aus Faſerſioſf und Gallerte 298. Eigenſchaften deſſelben; Eb.

F.

Fabrikate; Sind verarbeitete

Naturerzeugniſſe. 4.

Särbekunfg; Ste beſteht darin;

daß ſie die Naturerzeugniſſe von organiſchen Körpern, und die daraus verfertigten Fäbrt- Fate und Kunſiprödufte durch die Miſchung mit anderen Ma- terien ſv verändert, daß ſie fähig werden die Empfindung einer Farbe iti Auge hervor- zubringen 5 44 Eins ihrey

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Sauptitiomente ift die Beſtie mung der Mittel und Wege welche angewendet werden müſ- ſen, um durch: die Miſchung heterogener Stoſſe unter hbe- ſtimmren Duantitäten, ihre Ovralitäten ſo zu verändern, daß ſie dadurch föhig werdet das auf fie wirfeide Licht zu zerlegen uid zur beſtimim:: 1 farbigen Zurückſtrahlung zy dis- poyireyn 19. Unterſcheidet ſich dadurch von der Wahlerfunſt, daß ſie mit Miſchungen; dieſe äber mit bloßen- Mongungett zu thun hat 2x: Jt nahe mit der Druerkfunſt verwändi 332 Worin ſie ſich vötn dieſet Kunſt unterſcheidet, Eb... Ihr Zwe ift es, fſärbenloſe Gegetj2 ſräade der Natur und Kunſt ſo zu verändern; daß ſie un- ſern Augen unter denſelben Far? ben erſcheinen, welche die Natu täglich entſiehen läßt 24. Iſt die wahre Nachahmerinn des Natur. Eb. Die ZöFlegungen und Miſchungen welche ſie zus Erreichnng ihres Endzweckes Voyrnimmt, find nſt denen wel- cher fich die Natur bedient für analog zu hälteg Eb. JF der Theil der Chemie welchet die Zergliederüng der Pigment? te, ihre Miſchungen unter ſich Und mit andern Sübſtanten, ſo wie die Erregung neuek Farbenphänsmene durch fie jutiä Gegenſtände hat 25 Ihr Nußen iſt dreyfach, nämlich phöſiolö? giſch, phoöſiſch, und finanziel 26, Ueber ihren phyſiologtz ſchen Nußen 27: Nußen ii phyſiſcher Hinſicht 28 1 fi Sie eröffnet dev Staatsvfonomie und dem Händel eine- der er- giebigſten Duelten 30 us f. Un? terſchied zwiſchen der Wollen- Dauntwolien- Leinen.» und Sei? denfärberey 33 u.*f. Urſache dieſer Eintheilung 36 ü. f; Es giebt nur eine Färbermiſt 37. Pps