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aus, welcher die Zergliederung farbigter Naturſtoffe (Pigmente), ihre Miſchung unter ſich, und mit anderi Subſianzen, ſo wie die Erregung neuer Farbenphänoz mene durch ſie, zum Gegenſiande hat,
G. 46.
Wäre indeſſen der Zweck der Färbekunſt nur eitzzig und allein auf die Hervorbuingung farbigter Phänomene, in faibenloſen Stoſſen beſchränkt, danny würde ſie, außer der Beförderung des Geſchmacks und des Loxus, welche frey!ich beyde mit der zunehmegaden Verfeinerung des individuellen Menſchen vanb"ganzer Bölter, unzertrennlich verbutzden ſind, der menſchlichen Geſellſchaft keige we- ſentliche Boetheile gewähren,
SG. 476 SH“
Wer indeſſen ſich die Mühe giebt, die Vortheile im allgemeinen zu analyſiren, welche kultivirte Nationen, ja die ganze menſchliche Geſellſchaft, aus den Beſchäfti- gungen der Färdekunſi erzielen, dem wird es einlench- tend weiden, daß eine rationelle AuSsübung derſelben, auf das allgemeine Intereſſe großer und kleiner Staa- fei, einen nähern oder enttferntern, aber immer wichti- gen Einfiuß har; woraus alſo ihr Rußen im allgemei- nen, ohne gezwungene Entwickelung, von ſeldſt einleuchs tend, und ihr Werth, als eine der wichtigſten und nüßlichſien Künſte für gedildete Nationen, dargethan wird.
G+ 48+ Jemehr die Menſchen än den Gebrat< ver Pro-
dykte der Färbekunſt gewöhnt ſind, je weniger pflegen
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