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firahlen unter gehörigen Verhältniſſen wit einander in Miſchung treten, ſo wird aus ihnen ein reines weißes Licht(weiße Farbe) erzeugt.
CG.+28+ Farben der Körper überhaupt,
Die Optie im allgemeinen lehret uns hinreichend, daß ohne Daſeyn des Lichtes überhaupt Feine Anſchauung irgend eines Objectes möglich iſtz und die Katoptrif ins beſondre überzeugt uns, daß wir erleuchtete Objerte nyp in ſo fern mittelſt dem Organ des Geſichts wahrnehmen können, in ſo fern ſo!c<he wenigſtens einen Theil des ſe erleuchteten Lichtes noch unſerm Auge zurückſtrahlen.
Anmerkung. Leonh. Eyler s Vorſtehung wie die Körper Far; ben zeigen übergebe ich hier aus dem Grunde, weil ſie die Hys potheſe von Newton nicht füglich verdrängen kann. In dess
Vorleſungen wird ſie hiſtoriſch erwähnt werden,
6. 29.
Erfolgt jene Zurückſirablung ſo, daß das Licht da- bey in ſeiner Miſchung unverändert dieibt, ſo erſcheint der das Licht reflektirende Körper weiß. Wird dage- gen das Licht durch den reſlektirenden Körper, vor fei- ner Reflexion, auf irgend eine Art in ſeitter Miſchung verändert, oder wird das quantitative Verhältn'ß feiner einfache Miſchungstheile geſtiöhrt, ſo muß unſerm Auge der Körper in derjenigen einfachen vder gentiſch- ten Farbe erſcheinen, welche dem zurückſirahlenden Theile des Lichtes zukommt;
Hermbſtädt's Färpekunſt;“3


