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folgt, weil, wenn auch in der- Anzahl der angenommenen Grundfarben, ſich. eine. Vereinfachung gar wöhl"als möglich denfen läßt, doh dasjenige, was bisher Wünſch(iy. deſſen Soomtologifchen Unterhaltungen: 1. Band. 1773. und ig ſei- gen Verſuchen uind BewachHtungen über die Farben des Lich- 808. 1792), und andere neuere Naturforſcher darüber geſagt ha- ben, gleichfalls no4 nicht völlig als evident angeſehen wer- den kann. Doch iſt der Unterſchied jener Vorſtefungen von der Newtonſc<en, in den Vorleſungen zu erörtern. | 8. 26; Wenn gleich es alſo als erwieſen„atigeſehen wer- den muß daß ohne Daſeyn des Lichtes keine Farbe denk-
' bar iſt, ſo können wir doch eben ſo wenig mit einigen
Recht die Farben als Modifikationen des Lichtes. betrach ten, die durch ſeine Neſraktion oder Reſlexion veranlaſſet worden ſind- Die Farbeit beſtehen vielmehr in urs
ſprünglichen und» eigenthümlichen Eigenſchaften des Lich-
tes, die in verſchiedenen Strahlen verſchieden ſind; ſo
daß, einige Strahlen, die rothe, andere die gelbe, andere
die blatze, andere die grüne Farbe, durchaus aber, ſo lange
ſie rein ſind, keine andere Farde zu erregen vermögen. GS. 277:
Hieraus folgt alſo; daß unter einent gleichartigen
vdep einfachen Lichte.(Auumen homogehnum) nur ein
ſolches begriffen werden kann; welches aus lauter Strah- Jen von gleicher Brechbarkeit beſieht, die weder durch die Brechung, noch durch die Zurückwerfang, 1o< durch irgend eine andre Urſache verändert werden können. Wenn dagegen alle erörterte ſieben einfachen Licht:
ſirahlen
==. rummenamme- A


