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Jene Erfahrungen leiten uns ganz ungezwungen zu der Vorſiellung, daß das„weiße, farbenloſe Licht, als ein zuſammengeſeßtes Weſen, als. das Produkt der Miſchung von ſieben verſchiedenen. farbigten Lichtarten, betrachtet werden muß:
S. 24».
TJenem gemäß muß daher die weiße Farbe, als das Reſultat der Vereinigung der oben erwähnten'ſie- ben farbigten Lichtarten; die ſchwarze Farbe im Ge- gentheil, wie auch“ das Phänomen des Schattens lehrt, als der Erfolg vom Mangel des Lichtes ange» ſehen werden,
6. 255 Einfache Farben. Grundfarben.
In ſo fern es nun als erwieſen angenommen weis den muß, daß die(5, 18) erörterten farbigten Litht- ſirablen Feiner fernern Zertheilung in ein anderes far- bigtes Licht fähig. ſind, ſind wir daher berechtigt, die . durch ſie erregten Farbenphänomene, als einfache oder Grundfaeben(Colores Nmplices, Colores Primitivi) anzuerkennen; aus deren Vermiſchung unter verſchiedes nen Verhältniſſen, Farbennüancen, die nun als ge- miſchte Farben(Colores Tecundarii. Coloxres Mmixtae) anzuſehen ſind; hervorgebracht werden müſſen.
Anmerkung: Bey der Beträchtung des erövterten Gegen?
ſiandes bin ich aus dent Grunde hlos dex Reſultaten, und der ihnen zur Erklärung dienenden Hypotheſe Newtons 987


