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Grundriss der Färbekunst oder allgemeine theoretische und praktische Anleitung zur rationellen Ausübung der Wollen-, Seiden-, Baumwollen- und Leinenfärberey so wie der damit in Verbindung stehenden Kunst, Zeuge zu drucken und zu bleichen : nach physikalisch-chemischen Grundsätzen und als Leitfaden zu dem Unterrichte der inländischen Färber, Zeugdrucker und Bleicher ... / entworfen von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
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% 9 mit dem Einſallslothe. machte ,. der Zurücfſirahlung N tel(angulus reflexionis) genannt. Dehpde Winke einander jederzeit völlig. gleich. Jene Cigenſchaft des Lichtes wenn es. auf undurchſichtige aber glatte Blächen fällt," wieder. abzupralien, wird ſeine Zurückſtrahlung, oder Zurücfwerfung.(Reflexio) genannt; eine Eigen- ſchaft, die das Licht, in Hinſicht ſeiner Refſexihilität, mit allen übrigen elaſtiſchen Materien geinein hat.

GS. 12. Brechung des Lichtes,

Wenn ein Lichtſtrahl auf irgend eint dur<ſichtiges

Mittel Ffenkrecht auſſällt, ſo geht derfelbe hindurch, ohne in ſeiner- Richtung irgend eine Veränderung zu erleiden.

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Man leite dagegen einen Lichtſtrahl; itt eig fits ſieres Zimmer, ſo daß derſelbe aus der Luft. als einem bünnern Mittel; auf einen gläſernen Würfel oder auf eine ebene Glagplatte, als, einem dichtern Mittel, uns ter einem ſchiefen Winkel auſſällt;. er wird jeßt-innerhalb ex GlasSimaſſe ſeine vorige Richtung ändern; und ſich em Eitifallslothe nähern. Geht derſelbe aber aus dem Glasfsrper in die Luft über /-ſo verläßt er wieder ſeine vorige Richtung, und bewegt ſich in einer andern fort, die von dem CinfallSlothe abwärts geht,

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9. 24.

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