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Grundriss der Färbekunst oder allgemeine theoretische und praktische Anleitung zur rationellen Ausübung der Wollen-, Seiden-, Baumwollen- und Leinenfärberey so wie der damit in Verbindung stehenden Kunst, Zeuge zu drucken und zu bleichen : nach physikalisch-chemischen Grundsätzen und als Leitfaden zu dem Unterrichte der inländischen Färber, Zeugdrucker und Bleicher ... / entworfen von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
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zünde; 4) weil die ſchwarzgefärbte Hälfte eines Dachzie- gels an der Sonne ſich ſiärker erhißt als die rothe,

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HooEk(in ſeiner Microgräphia) nimmt nur zwey Hauptfarben Blau und Roth an, und läßt aus deren Vermiſchung alle übrige entſtehen. Blau iſt ſeiner Vor- ſiellung zufolge die Würfung einer unregelmäßigen Er- ſchütterung auf der Netßhaut des Avges, wo der ſchw- <ere Theil vorangeht, und der ſiärkere nachfolgets folgt hingegen der ſtärkere Stoß zuerſt, und der ſchwächere zuleßt, dann iſt der Effect die rothe Farbe.- Zur. Ver- finnlichung dieſer Hypotheſe füllte er von zweyen hohlen priSmatiſchen Gläſern das eine mit blauer Kupferaufisö- ſung, das zweyte aber mit Aloetinktur. Bepde erſchei- nen einzeln betrachtet vol un durchſichtig, werden ſie aber zuſammengehalten betrachtet, ſo iſt das Flui- dum undurchſichtig.

6. 8.

Newtons EntdeKungen und darauf gegründete Hy- potheſe über die Farben.

Dem berühmten Jſaak Newton war es vorbe- halten, aus ſeinen Entdeckungen über die Reflexibilität und Refraktibilität des Lichtes, eine eben ſo einfache als ungezwungene Hypotheſe über die Erzeugung der Varben zu entwickeln. Jc< werde die Erfahrungett, welche derſelben zur Baſis dienen, hier näher erörtern,