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Grundriss der Färbekunst oder allgemeine theoretische und praktische Anleitung zur rationellen Ausübung der Wollen-, Seiden-, Baumwollen- und Leinenfärberey so wie der damit in Verbindung stehenden Kunst, Zeuge zu drucken und zu bleichen : nach physikalisch-chemischen Grundsätzen und als Leitfaden zu dem Unterrichte der inländischen Färber, Zeugdrucker und Bleicher ... / entworfen von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
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A| dieſem Orgatt die- Seele-des- Meyſchew/- zu derjenigen aw) Empfindung zu reißen, welthe Farbe(Color) ge- dy nannt wird. Gl Aumerkung. Die ader WAR 4 nd entweder rohe oder) 14 verarbeitete. Barimwolle und Wolle ſind rohe(Produkte). 2 dn Davmwollenes 11d Shaufeilfienes, Gar; ſind verarbeitete| 11) Maturerzeitgniſſe(Fabrifate).; Kattun, wollnes Tuch, und ſei:(8 venes Band, ſiad Kunſpfodukte. CS, 9: we Farben(Colores) ſind beſondre Erſcheinungen(Phae- jm nomena) welc<e durch die Eigenſchaften" des Lichtes, als M der einzigen und allgemeinen Urſache des Sehens, im"2 Auge veratlaſſet, und durch dieſes Organ, mittelſt dem 01 niit ihm in Verbindung ſiehenden Sehenerv, der 1] Seele zur Empfindung dargeboten werden. Derjenige, 7 welcher die Kunſt verſiehet, farbenloſe Gegenſtände zur w Wye Erregung farbigter Phänomene vorzubereiten, und ſie| nach beſtimmten Grundſäßen auszuüben weiß, wird ein| Färder(nte&or) genannt.| 3 j|"4Q 8. 3|(iS - Hypotheſen über die Entſtehung der Farben aus der ui ältern und. neuern Zeit,|%j Die dunkelſten Vorſtellungen, welche die älteſien NW Naturpbiloſophen von der Entſtehung der Farben ſich" gebildet hatten, hat uns Plutarich aufbewahrt. Nach| ihm hielten die SEA Farbe-und Oberfläche ö der. Körper für einerley. Empedokles hielt Farbe für Y dasijenige, was mit-den Ausflüſſen des Geſichtes über-| M