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<end, eine abgewogene Portion des Waſſers in einem offenen Gefäße zum Sieden zu erhißen und ſolches bis auf den dritten Theil abzudunſten, da denn das Uebermaaß der Kohlenſtoffſäure entweicht, und der Kalk ſich als ein Pulver aus- ſcheidet, das nun getrocknet und gewogen werden kann.
d) Um den Gehalt des Gypſes zu erforſchen, ſetzt man zum Waſſer eine hinreichende Maſſe in Waſſer gelöſten ſalzſauren Baryt, bis keine Trübung mehr dadurch veranlaſſet wird, Der Niederſchlag iſt ſchwefelſaurer Baryt. Hundert Theile deſ- ſelben im getroc>neten Zuſtande zeigen das Daſeyn von 55 Theilen Gy ps im Waſſer. 5 Gran Gyps im Pfunde Waſſer ertheilen demſelben noch keine ungeſunde Beſchaſenheit,
€) Ein zu reicher Gehalt von kohlenſtoffſaurem Kalk macht das Waſſer unbrauchbar zum Kochen der Speiſen; obgleich ſolcher der Geſundheit nicht nachtheilig iſt.'
f)- Ein zu großer Gehalt an ſalzſaurem Kalk und G yps macht das Waſſer unbrauchbar für die Wäſche, weil die Seife dadurch zerlegt wird,
Zweiter Artikel, Das Flußwaſſer,
GN 42028/0:
Das Flußwaſſer, welches die Flüſſe und Ka- näle bewohnter Städte durchſtrömt, iſt an ſich immer weniger mit fremdartigen Materien beladen, als das Brunnenwaſſer, dagegen aber mehr der Verderbniß durch äußere Einflüſſe unterworfen, die ſolches für die
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