Druckschrift 
Grundsätze der experimentellen Kammeral- und agronomischen Chemie; so wie der forst- und landwirthschaftlichen Gewerbe : für Kammeralisten, Agronomen, Forstbediente und Technologen / von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
Seite
13
Einzelbild herunterladen

ang wahr:

Ww, Gal: Aumpher 1,

blos die eilen bes Inzie: ng ned aus Ihrer

eden oder erden,

3, einer nn Alfalt on dem 8 Raf: das Dee eider zu

voCne atton, en Mi:

ten der

zweiet neue (ſchen

343

Körpers, der ſowohl in der Form, als in den Qualitäten von ſeinen Miſchungstheilen verſchieden iſt,

Miſchende oder zuſammenſeßende Affinität, Ruhende Affinität.

GG. 407

Der Erfolg der chemiſchen Miſchung zweier hetero- gener Materien wird eine miſchende Affinität genannt. Das durch Zahlen ausgedrückte quantitative Verhältniß der Materien in ihrem neutral verbundenen Zuſtande nennt. man die ruhende Affinität der- ſelben, in der gemiſchten Subſtanz.

a) So iſt die ruhende Affinität zwiſchen den Beſtandtheilen

des Gypſes 1103 venn 100 Theile S<hwefelſäure halten darin 130 Theile Kalk gebunden.;

Entmiſchende oder zerlegende Affinität.

6: 42.

Wenn die ruhende Affinität zwiſchen den Beſtandtheilen eines gemiſchten Körpers bekannt iſt, ſo kann ſolche aufgehoben werden, wenn man eine heterogene Subſtanz darauf wirken läßt, die mit dem einen oder dem andern ſeiner Miſchungstheile eine größere Affinität beſitzt,:

S- 42:

In jenem Falle wird der Erfolg eine entmiſchen- de oder zerlegende Affinität genannt; denn der hin- zugeſetzte Stoff miſcht ſich mit dem einen Beſtandtheile, und ſcheidet den andern aus,

Einfache entmiſh<hende Affinität.

GS.+ , War der entmiſchende Stoff einfac, ſo erfolgt