Teil eines Werkes 
5 (1786) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 5
Entstehung
Seite
10
Einzelbild herunterladen

rQ Erſtes Kapitel.

gern, aus dem Grunde gehobenen Sand enthält, ge-

pflanzet hätte. Man merkt es ihnen aber an, daß i ihr Wachsthum ſeit ein paar Jahren ſehr zunehme, je mehr ſte nun mit ihren Wurzeln in den Grund hin- einkommen, und ſomit beſſeres Erdreich zur* Nahrung ergreifen können, daß es alſo nur auf den Boden, noch mehr aber auf die Art und Weiſe anfömmt, wie die Cichen gepflanzet und gewarter werden, um ſelbiger

bald in Anſehung ihres Holzes und ihrer Früchte

recht froß werden zu fönnen,

Wir theilen unjre Eichen in Winter- und Sommereichen, von welchen man annimmt, daß ſie aus einem und eben demſelben Samen, der Eichel, hervorgefommen ſeyn ſollen. Michts iſt gewiſſer, als daß ſie weiter unaufhörliche Abänderungen erzeu- gen, und daher ſo viele Namen erhalten haben.

a) Die gemeine XWWintereiche, Viereiche, Berg- Dürr- Eis- Ligholz« Harz- Rnops per- Spat/ Stein- Trauben- Truf» Stein- Winterſchlag- Wintertrauben- Eiche. Die Blätter dieſer Ciche haben eine länglichte Geſtalt, welche oben breiter ausfällt, und an der Seite tiefe Ausſchnitte hat. Dieſe Blätter ſind ferner oben platt, grün und glänzend, unten etwas heller und matter. Bey der Sommereiche ſind ſie etwas hellgrüner und weicher. Da die Cichen überhaupt unter unſern Waldbäumen, im Frühlinge am ſpäteſten ausſchla- gen, ſo treiben die Wintereichen noch langſamer als die Sommereichen z und ob ſie gleich im Herbſte auch eher und geſchwinder, als andre Bäume mit ihrem Triebe aufhören, ſo pflegen ſie doch viele ihrev zu- ſammengeſchrumpftenBlätter, auch ſogar den Win- ter hindurch an ſich zu behalten, vornämlich wenn ein früher Herbſtreif eher eingefallen iſt, als die Blätter von ſelbſt, und beſonders an ihren Stielen, verwelkt

ſind,

GRIN wertig tg

W' NN iSt "5 WS0 vn! vw] City mn (896 qe 8) ſing vhSy 106 3) ve: (H WOS! W" E«