8 Erſte3 Kapitel.
fummerloſe Ausſichten in die Zufunft, in Anſe- hung dieſer äußerſt wichtigen Sache, verſchaffen kön- nen und ſollen,
1. Die Eichen,
Die Ciche kann mit Recht als die Königin aller unſrer Waldbäume angeſehen werden, weil ſie ſol- <he nicht nur an Dauer und Etärfe des Wuchtes, ſondern auch an Koſtharfeit und Nuten des Holzes übertrifft, da uns dieſes zum Schiffsbau, Zimmet- Tiſchler- Böttcher-, und Waonerarbeiten ganz un- entbehrlich iſt, ſo wie die Borke oder Rinde den Garbereyen, dis Frucht aber zur Wiehmaſt vorzüg- lich brauchbar iſt. Dieſerhalb verdiener der Anbau - und die Vermehrung der Eichen unſre vorzüglichſte Aufmerkſamkeit, und man darf ſich daher gar nicht verwundern, daß die beyden Holländiſchen Provin- zen Oberyſſel und Geldern ein ſo nachahmungswürdi-
ges Beyſpiel vor einigen 30 Jahren allen übrigen Staaten zur Beförderung der Anpflanzung der Eichen gegeben haben. Die Regierung gedachter Provinzen publicirte nämlich: wer Luſt habe, junge Eichen auf der Heide nach vorgeſchriebener Anweijung anzupflan- zen, dem ſoilten die jungen Stämme aus den dazu angelegten Pflanzgärken des Staates unentgeldlich gereichet 3 und ſo viel Land er damit beſtecken würde, ohne Adgabe umſonſt erb- und eigenthömlich zuge- ſchrieben werden; ja, wer nach dieſer Maaße 100000 Eichen pflanze, und er wäre ſonſt von ehrlichem Hercommen, der ſolle in ven Greyherrenſtand der Provinz, vor ſich und ſeine Nachkommen, aufgenome men werden. Dieſe Maaßrogeln hatten die erwuünſch- - feſte Wirfung,
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