360 Zehnt2s Kapitel,
ſteine. 3< habe aber Wettarbeiten junger, raſcher Maurer, beſonders Meiſtersſöhne, zugeſehen, die des Tags in gerader Mauer 890 große, oder 1009 kleine Mauerſteine verarbeiteten. Dieſes kann jedoch nicht für beſtändige Regel gelten.
Bey Mauern, worinnen Thür- und Fenſteröffnune gen vorkommen, iſt in Anſehung der Arbeit alles für voll zu rechnen, weil das Behauen, Lothen, Ueberwöle ben und Abſeken der Einſchnitte gemeiniglich mehr Zeit wegnimmt, als wenn mit voller Mauer wäre fortge fahren worden.
c) Geſimgarbeit iſt zu verſchieden, als daß ſich dae von etwas Genaues nah Tagearbeit beſtimmen ließe; fömmt auch bey ſolchen Landgebäuden, von denen ich handele, höchſt ſelten vor.
d) In Kellern oder andern Gewölben, wo außer
den 2ehrbogen und der Lattenbelegung nicht ganz beſon«
dere Unterſtüßungsrüſtung nöthig iſt, können gedachte ſechs zur Maurerarbeit beſtimmte Perſonen in einem Tage verwölben:
1000 großförmige, oder 1250 fleine Mauerſtei- ne in Kuſen oder Kappengewölbern eines halben Stei- nes mit Gurten von einem ganzen Steine ſtark, wo» von etſteren Falls 1x Quadratruthe, andern Falls aber nur 13 dergleichen Ruthe, im Cirkel gemeſſen, entſiehet, Eben ſo viel Steine können auch bey Ge« wölben, die durchaus einen Stein ſtark ſind, verar- beitet werden, nur daß damit von den großen blos 14, und von den kleinen 3 Quabratruchen zu Stande ge» bracht werden. Zu Creuggewo!ben gehen' wegen des Werhauens mehr Steine, und, wegen der dadurch ver- urſachten Verſäumniß, auch mehrere Zeit auf.
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