Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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358. Zehntes Kapitel.

Bey der Maurerarbeit muß man eben ſo, wie bey der Zimmerarbeit, ſagen 3; Lin Maurer allein iſt kein Maurer, Dieſes will ſo viel ſagen: Hat er keinen Handlanger bey ſich, der geringern Lohn erhält als er ſelbſt, ſo kömmt ſeine Arbeit viel höher, als mit dieſem zu ſtehen, und viel kann er ohne denſelben gar nicht zu Stande bringen.

Man hat verſchiedene Arten von Maurern, um deren Verſchiedenheit ſich aber ein Bauender wenig befümmern darf. Denn es verſchlägt ihm z. B. we- nig, ob ſie ſich durch Lehrbriefe, oder durch bloßen Gruß als gelernte Maurer ankündigen und rechtferti» gen, wenn ſie nur mauern können. Aber zu wünſchen wäre es, daß in Deutſchland Steinhauer und Maurer allezeit eins ſeyn möchten, damit ein ſol<her in beyden Fällen bewanderter Mann, nämlich im Steinhauen und Mauern, bey allerley Gebäuden, ſie mögen aus ſo vielerley Arten von Steinen beſtehen, als ſie wollen, allemal ſelbſt helfen, und des Zuthuns anderer, von Ihnen getrennter ſogenannter Steinmeßen, nicht be- Dürfte, weil dadurch oft Zeitverluſt und alſs auch meh- rere Koſten entſtehen. Wenigſtens ſollte jeder, der ſich einen Maurer nennt, gleich gut mit Feld- Bruche und Sandſteinen, ſo wie mit Backſteinen oder Zie- 00 mauern fönnen, welches ſich aber nicht allemal

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Schon ein Bau von geringer Wichtigkeit, wo» Hin eines unſerer beſchriebenen Gebäude auf dem Bauerhofe gehört, wenn es ſteinern aufgeführt, und mit Ziegeln gedeckt werden ſoll, erfordert wenigſtens drey Maurergeſellen, zwey Handlanger und einen Kalchſchläger, over Mörtelbereiter- Und voraus ge- ſest, daß dieſe ſechs Perſonen vorhanden wären, und

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