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Bauanſchläge, 340
Das''Stämmen, F&öllen oder'Abhauen im Walde geſchieht mehrentheils durc) Tagelöhner, oder eigentlich ſogenannte Holzſchläger, und das Deroald» rechten eben durch dieſelben, ungeachtet es weit beſſer wäre, wenn leßteres allemal durch Zimmerleute ges ſchähe, die im Voraus wüßten, in welcher Länge und Scärke jeder Stamm am veſien zu dem vorhabenden Baue zu nußen ſeyn würde.;
Vonr Verbinden des nunmehr+ beſchlagenen und zum Theil geſchnittenem Holzes findet man in den neuern Bauſchriſten'gänz: beſondere Ausrechnuüngen, in denen man ſogar die-Zeit'beſtimmen wollen ,. in wels <er z. B. ſound ſo viel Zapfenlöcher ausgehauen; und Zapfen angeſchnitten werden könnten. Man hat aber gemeiniglic) dergleichen einzelne Arbeiten auch einzeln für ſich beobachtet, und dabey'nicht auf das Ganze und den Zuſammenhang der übrigen Arbeiten geſehen; folg- lich auch. feinen Unterſchied unter winkelwechten oder ſchrägen Verband gemacht, und das Vorſchmren, als
das Künſtiichſte bey der ganzen Sache, aus der Acht
gelaſſen
Um weinen ländlichen: Leſern nur einen Begriff von der Arbeit an einer ſimpeln, niedrigen Bundwand zu geben) und ihnen bios das zu nennen, wäs gee ſchehen muß, ehe ſie zu Stande kömmt, will ich eine ſolche von 7 Fuß hoch im Stühle, d. h. ohne Schwel« len und Rähmen, einmal verriegelt, annehmen, und ihnen gleich zeigen, daß es dabey nicht auf Bemerkun» gen einzeiner Schnitte, köcher, Zapfen 2c- und der Zeit, in welcher ſole gemacht werden, antömmt, ſondern daß man dabey das Ganze vor Augen ha» ben muß.
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