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iſt es gemeiniglich ſchon befannt genug, was man in der Nähe für Materialien hat, die zum Bauen am beſten und wohlfeilſten ſind,
Unter die drey zuleßt. genannten Arten aber rechne ich alle diejenigen gewachſenen Steine, welche nicht allein der Näſſe und dem darauf erfolgenden Froſte, ſondern auch der Gewalt des Feuers widerſtehen, und. alſo aus äußerſt harten zuſammengebactenen Theilen beſtehen,
Wackenſteine trifft: man entweder in ganzen Fel- ſen, oder in einzelnen großen Klumpen an. Beyde müſſen nach geſchehenem ECinbohren mit Pulver ge- ſprengt; durch heftiges Feuer und geſchwindes Abkühlen mit Waſſer, oder durch andere Arten des Spaltens und Abſpißens in kleinere Theile zertheilet werden, die aber alle ſehr irregular. ausfallen. An einigen Orten, beſon- ders in Niederſachfen, finder man eine Art Steinme- ßen, die ſich Horthauer nennen, welche aus derglei- <en ſeſten Steinen, Radeabweiſer, Pilaren, Fen- ſter- und Thürgewände, Treppenſtufen, auch wohl noch andere mühſamere. reguläre Bauarbeiten mit vieler Geſchicklichfeit ausführen.
„FSeldſteine, die man hin und wieder auf Aeckern in Menge findet, ſind faſt von derſelben innern Bee ſchaffenheit, als die Wacken; und Rieſel, welche ſich mehrentheils an den Ufern der Flüſſe und Bäche, auch an vielen andern Orten finden, ſind von noch feinern, in5gemein weißen Grundtheilen zuſammengeſeßt, Beyderley ſind größer oder kieiner, mehrentheils aber rundlich, oder von einer der rundlichen Figur ſich nä- Hernden Form, und haben eine glatte Außenfläche, Ihr Gebrauch wird weiter unten gezeiget werden.
Nicht


