30- Erſtes Kapitel,
ſeyn, weil ſie die größte Glut lange Zeit aushalten köns-
nen, ohne dadurch, zerſtöret werden zu können. Bis jeßt hat man dergleichen in den Brandenburgiſchen
kändern aus dem Braunſchweigiſchen in ziemlicy)[0
hem Preiſe nehmen müſſen. - Bey den Mauern von Sandſtein wird mehreres davon geſagt werden fönnen«
Wacken, Feldſteine und Kieſel.
- I< nehme dieſe dreyerley Benennungen zuſam- men, ob ſie gleich in' mehrere Unterabtheilungen zer- gliedert werden können: Nach ihren Beſtandcheilen unterſcheidet man thonartige ,. granit- fieſelartige und vermiſchte Arten. Unter leßtern kommen Hornſteine, nämlich agat- und jaſpiSartige, Baſalte, Toph- oder Tuf: und Bimſteine, Eiſenſteine und viele. andere Aro ten vor, wovon aber:nur wenige, nur an einigen Or- ten, und nur als gewöhnliche ſchlechte Bruchſteine oder
Abgänge, zum ökonomiſchen Bauen gebraucht werden.
können.
Es iſt ſchon vorher gedacht: worden, daß es für einen kandwirth ſehr beſchwerlich ſeyn würde, ſelbſt die Beſchaffenheit der Steine vorher zu unterſuchen, die er gebrauchen wollte; es würde alſo-auch hier ſehr überflüßig ſeyn, zu deren gründlicher Kenntniß weit» läuftige Anleitungen zu geben. Derjenige, welcher Luſt zu dergleichen Unterſuchungen in Nebenſtunden hat; muß nicht allein bereits die Hauprbegrifſe dex Baukunſt, ſondern auch der Scheide- und wohl gar Markſcheidefunſt inne habenz wenigſtens muß er An- leitung dazu nicht hier in einem allgemeinen Aufſaße über die landwirthſchaftliche Bauwiſſenſchaft, ſondern in:andern ausführlichern architeftoniſchen, mineralogi-
ſchen und Bergwerksbüchern ſuchen, An jedem Orte
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