22 Einleitung.
€) Von kehm, mit eingemiſchtem Strohe, oder ſoge-
nannte Wellerwände ,- welche aber. do< auch in und ein Stück über der Erde Mauerwerk haben müſſen, es ſey nun von einer oder der andern vorhergedachter Steinarten,
f) Von ganz irregulären Steinſtücken oder. Schla- ken geringer Größe; oder von ſol<em Guß- werf, dergleichen ſchon Vitruv angeführt hat.
g) Ganz von Erde, die inwendig ſenkrecht, von auſ- ſen aber ſchräg mit Raſen verwahret werdenz die aber bloß zu ſchlechten Hirtenhuütten, und hauptſächlich bey Feldlägern zu Wachthüt«-
ten aufgeführet werden.
Von Fachwerk, oder ſo anale Zunde wänden ſind noch zu merken:
“h) Dergleichen, wo die Fache nicht ausgemauert, ſone
dern mit Holz ausgeſtaft, und mit kehme ſtroh, umwunden werden.
3) Wo der hölzerne Verband nur auswendig mit Bre tern bekleidet wird.
K) Wo gedachter hölzerne Verband in den Fochen nicht
y
nur ausgemauert, ſondern überdem die ganze
Wand auswendig noh) mit Ziegeln verblen-
def wird; welches Verblenden auch zuweilen -„nach innen zu. geſchiehet,
1) Solche, wo die Foche mit kleinen irregulairen Stei-
nen, oder Schlaken und LE fah ausgeſüt» tert werden:/
Ganz


