Teil eines Werkes 
4 (1785) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 4
Entstehung
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Der Küchengarten. 47

cc) Einige machen keinen Graben, ſondern erhöhen an ber Mittagsſeite an der Gartenwand oder dem Zaune ein Stüc> Land zwey Fuß hoch, ſeßen die Spargelpflanzen hinein, und verfahren übrigens vamit nach) der ſo eben beſchriebenen Weiſe.

dd) Andere pflegen im ſpäten Herbſte auf jedem ESpargelſtocke einen leeren Blumentopf zu ſtürzen, und darüber, oder das ganze Beet einen Fuß hoch mit Miſte zu bede&en. Jm Frübjahre, und wenn die große Kälte vorüber, werden die Töpfe und der Miſt wieder weggenommen, wodurch denn die Wurzeln einige Wochen früher ihre Kei« me treiben,

Bey allen dieſen verſchiedenen Verfahrungsarten iſt zu bemerken, daß dieienigen Spargelbeete den frü« beſten Spargel bringen, die mit Miſibeerfenſtern ver« ſehen ſind. Später kömmt der Spargel, wenn ſtatt der Fenſter Bretter oder Läden gebraucht werden, wels <e des Nachts überher gedect werden. Bey großer Kalte muß man aber auf dieſelben Pferdemiſt„+ der neben den Beeten immer bereit liegen ſoll, bringen, damit der Froſt nicht eindringe- Die Fenſter abex werden wit Matten ſo belegt, wie es im Kapitel von den Miſcbreten gelehret worden. Nur muß, wie oben erinnert worden, bey guter Wirterung das Zulaſſen der friſchen Luft und des Sonnenſcheins nicht aus der Acht gelaſſen werden, wenn man anders den guten Geſchma> und die grüne Farbe, wenn man nämlich grünen Spargel hat, nicht verlieren will: Wenn es aber in der frühern„Jahreszeit am Sonnenſchein man« geln ſollte, ſo pflegen ſich die Gärtner alſo zu helfen, Wenn ſie Spargel geſammelt, und ſolchen in Büns2 del zuſammen gebunden haben, verſcharren ſie ihnhalb in die Beetwärmer, und bedeFen jedes Bundmiteiner

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