Der Küchengarten, 45 er, wenn lich, wenn leßtere mehr. geſtärkt als geſchwächt wer« (de abge den ſoll.
M 10) Da der Spargel in allen Häuſern des Mit- eibt daß telſtandes eine ſehr geachtet? Koſt iſt, jo legt man ſich WE ſie darauf, ſolche ſrüher, als gewöhnlich, zu haben. Man en, nicht harizwey Verfahrungsarten, da bey- einen die Stsö- Erde abs&e ver!ohren gehen, bey der andern aber nicht. a) Bey der erſten Art richtet man im Herbſte ein Juſtveet zu, füllet es im Januar mit friſchem ſowohl, Pterdemiſte, hacker zugleicher Zeit auf einem ufſchieſs Epargelveete um diejenigen Stöcke, von welchen in nicht man vermuthet, daß ſie nicht mehr lange dauern Fn Pfl werden, die Erde ſoi<hergeſtalt auf, daß man ſie Stängel nebſt ihrer Erde heraus heben könne. Ze ſtärker 1ge Kei- der Froſt iſt, je beſſer läßt ſich die Erde an den DIM: Stöcken erhalten. Dieſe Stöfe mit der Erde fo lange ſeet man neben einander in dem Miſtbeete, und haben, füllet. die Zwiſchenräume mit guter, mit Sand je, das und Aſche vermiſchter Miſterde dergeſtalt aus, daß die Oberfläche durchaus glei ausfalle; de- ör eines for alsdenn das Miſideet mit Tenſtern und Des 4 nicht&>en zu, und wenn dte gejrorne GCrde aufgerhauet,
ſſen überzieht man die Oberfläche behutſam mit der 1 Harke, damit das Beet allenthalben gleich wer-
? de, und giebt bey guter Witterung und Sonnen-
(ußung 1,:;
(hit ſchein dem Beete öfters fritche duft. Denn wenn
ſ<hmad es bieran fehiet, befömmt ver Spargel keinen gu-
us und ten Geſchmack.
im dem b) Sollten die Stöce bey zeitigem Spargel mehr«
ewächſe mals genußet werden, ſo bedienet man ſich ver«
pargel- ſchiedener Methoden.
I 22) Man legt drey Spargelbeete dergeſtalt an, daß
KAN um jedes eine Grube, vrey Fuß tief und breit,
entbeht“ gemacht lich,


