38 Erſtes Kapitel,
ken Lchm oder Letten enthält, Hierauf bringt man 5 abermals einen Fuß vermiſchten Miſt, und wieder ei- Em nen Viertelfuß Erde, und wechſelt mit dieſen Schich- ms ten ſo lange ab, bis vas Beet wenigſtens einen bis an- WEG derthalb Fuß hoch über den Gartengrund erhaben iſt, EE Dc<< muß die leßte Schicht Erde kaum andetthatb| WINE Zoli tief ſeyn. Dieſe Erhöhung iſt nöthiq, weil KOEN ſie) der Miſt ſchr fezet. Man muß daher auch eine As M Cinfaſſing von Bretern um das Beet machen, die MIE bernacy ohne Mühe wieder weggenommen werden kann. du he
Man madht hierauf mit der Gartenſchnur drey Linien, Jede anderthalb Fuß weit von einander, und in die
Queere des Beets macht män gleichfalls ſolche, an-(Ki 100 ONE derthalb Juß von einander abſtehende Linien, ſo daß|(wnn man Quadrate von anderthalb Fuß durchs ganze Beet hy erhält.(Um recht großen Sparge! zu ziehen, laſſen Git nt doch viele Gärtner dieſe Quadrate an die 3 Fuß von O6 JD einanver abſtehen), In der! Mitte eines jeden Qua- unden drats macht man ein rundes Loch, doch dergeſtalt, daß(fa) a ur in der Mitte ein kleiner Hügel bleibe, Won den aus- wurd gebob'nen Pflanzen ſeßt man eine jede Pflanze derge» 10) gmad ſialt in dieſes Loch, daß das Mittel der Pflanze, oder Gm len der Keim, auf die Spiße des Hügels zu ſtehen fom- GfW ni me, die Wurzeln aber in der Runde umher, ohne daß u Diſe
eine über die andere fomme, in der Grube ausgebt eiter werden; ſodann bringt man einen guten haiben Fuß Erde darauf, und vergleichet das Beet ollenthalben. Cinige legen einen ganzen Fuß hoch Erde darauf; es wird aber der Stängel, wenn er durch(o viele Erpe treiben muß, ſehr dünne, und die ſchwachen Wurzeln Fönnen dadurch leicht erſti>et werden, Man thut beſ- ſer, wenn man nachher alle Herbſie, die erſten dre)
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:; 00 Di Jahre über, zween Zoll gute Gartenerde, mit Sand tab bean und Aſche vermiſchet, darauf bringt, als daß man die min
zarten Pflanzen zu Anfange mit zu vieler Erde beläſti- get.
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