36 Erjies Kapitel.
gedünfet, darf man ſich eben nicht wundern laſſen, da"0 ſie mit den beſten Handgriffen nicht bekannt genug ge- weſen ſind, Es iſt durchaus überflüßig, die Beete vorher 4 bis 5 Schuhe tiefbis auf feſten Grund hiezu gru auszugraben, und ſchicht weiſe mit Kuhmiſt und Erde MLA anzufüllen, damit der Saame gleich den Pflanzen ge-|„df legt werde. Dieſes iſt zu koftbar und langweilig, da pfand die Winterdüngung von oben, wo nicht beſſere, doch im) eben ſo gute Dienſte thut, Ein Hauptfehler iſt im- pi mer damit vorgegangen, daß man die Saamenkörner vw Rh zu tief ſteckte, wodurch das Aufgehen erſchweret wur- dfn pid de, und wenn man ja mit Noch und Mühe einige 1. we Pflanzen erhielt, ſelbige außerordentlich ſchwach blie-„im an ben; da ſie hingegen viel beſſir zunehmen, wenn ſie uw das erſte Jahr unbede>ket bleiben. wa Noch iſt in Anſehung der geſt:>ten Saamenkörner wn
zu erinnern, daß die Methode, welche in den Schriften"di der Königl. Schwediſchen Akademie vom Jahr 1780(3:10 beſchrieben worden, Beyfall verdiene, weil man, wenn/ man die zu dicht neben einanderſtehenden jungen Pflan- zen burchs Aufziehen oder Aus dechen verdünnen will, gar leicht die Wurzeln der ſichen bleiben ſollenden be-„M, ſchädigen kann. Es ſollen nämlich in einem Dreyecke 4 drey Saamenkörner 1X Zoll tief, und jedes 1x Zoll 1, von einander geſteFet werden. Um„Jacobi, wenn die Pflanzen erwachſen ſinv, urtheilt:man, welches ne) die beſte unter den Dreyen in jedem Triangel ſey; dieſe me läßt man ſtehen, und die übrigen zwey zieht man aus. Ye be Gedachte Dreyecke aber, die in geraden Linien ſtehen, NIE? müſſen von einander an die 2 Fuß abſtehen, damit der vo bf„" größer werdende Spargel ſich mit den Wurzeln in der Vin Folge einander nicht berühre. Sonſt iſt noch bey die- uma ſer Art den Spargel zu ziehen, zu gedenken, daß, ups, wenn der auſgelegte Hühner- oder Taubenmiſt mit kla- uin rer, leichter Erde ein paar Zoll hoch beſchüttet wor-| win den,| I|


