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Der Küchengarten, 33
ven hervorbringen, als der mit Mühe und Koſten ge- pflanzte Spargel,
In dem Wikttenbergiſchen Wochenblatte vom Jah- re 1778. S. 99. ff. wird eine etwas veränderte Me- thode, nachdem die zuvor beſchriebene ſchon längſkens vom Hrn, Hagedorn angeprieſen worden, aiſo geleh- ret. Der Spargel wächſt zwar faſt überall; er will aber eine leichte Erde haben, wenn er ſchön, d. i. zart ſtark, und von lieblichem Geſchmack werden ſoll. Er ſteht auch gerne, wo er die Morgen- und Mittagsſon- ne hat. In dieſer Lage des Bodens hat man ihn 14 Tage früher, als wenn er die Morgenſonne entbehren muß." Hat man Land, welches ſchon ſ9 gemiſftet, iſt, daß man feinere Gewächſe, als Blumenkohl, Artie ſchoen und dergleichen, darauf mit Vortheil pflanzen könnte, ſo braucht man weiter feine Zurichtung; ein magerer Boden aber muß ſchlechterdings mit kurzem Dünger gebeſſert werden.
Ein ſo beſchaffenes Land tritt man, ſo weit es zum Spargel beſtimmt iſt, wenn die Fröſte mehrentheils vorüber ſind, ſo derb, daß man Gruben machen kann, ohne daß ſie einſchießen. Solche Gruben macht wan ſo weit und tief, daß ein Blumentopf mittlerer Größe darinne Raum haben könne. Zwiſchen jedem Paare dieſer Gruben bleibt ein. Raum von einer halben Elle, Nun thut man in jede Grube eine Handvoll recht klare Hotzerde, und ſtet 4 oder 5 Körner einen Zoll tief in dieſelbe. Saamen von holländiſchen Pflanzen ſt'd die beſten, denn wenn einmal die Sorte nichts tauget, ſo iſt alle Arbeit. zur"Beſſerung verlohren,
Dieſes Grubenmachen hat den Nußen, daß die auſgehende Pflanze kühl und feucht ſtehet, und daß ſie tief genng in die Erde kömmt, im Frühjah:e beym - Sauavgter IV. 2, 1.Tb, CE Aufe-


