Teil eines Werkes 
2 (1784) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 2
Entstehung
Seite
31
Einzelbild herunterladen

Das Säen. ZI

aber die erwarten können. Mancher Orten wird das Säen Fürzen Winſpelweiſ? den Sämännern verdungen, und * indie für den Winſpel acht Groſchen bezahlet. Jm Auger: Brandenburgiſchen ſind die ſo genannten Meyer vie weit die Sämänner, und wenn die Ausſaat eines Gy- nit fein thes ſtark iſt, ſo werden ihm unter den Koſſäthen diejenigen zugeordnet, welche des Orts am beſten en, fo mit Säen umzugehen wiſſen. In Schleſien iſt en Wet es meiſtens das Goſchäſte der ſo genannten Dröſche epflügt gärtner. Wenn es dieſe aber alle oder nach der nmt die Reihe thun müſſen, ſo wäre doch die Einrichtung beſſer, wenn unter ſelbigen einer oder mehrere auss 71 weh: geſucht würden, welche die meiſte Geſchicklichkeit 0, daß und Erfahrnng beſiten,; herauf: 0) Mit feinen Saamen, als Hirſe, Mohn, Klee, gehen, Rüben u. ſ. w. verfähret der Sämann anders, n, den als mit den gröbern. Cinigepflegen Aſche, Säge» Dies ſpäne, Kleyen, Sand u. dergl. darunter zu mis unge ſchen, und dieſe Miſchung mit voller Hand ause hHt ge zuſtreuen. Es iſt aber mit ſolcher Miſchung doch ; ſind, nicht recht getroffen. Der Sand fällt gern im itbem Sace zu Grunde, und die andern leichtern Mac n ſeyn terien bleiben gern oben. Cs iſt daher dieſer

Handgriff beſſer, wenn die feinen Saamen zwie ſchen den oberſten Gliedern der drey erſten Finger

ter ane; dne genommen, und damit ausgeſtreuet werden, 1gſäen Mehr geübte Säleute nehmen von dieſen feinen ſolcher Saamen zwar auch die Hand voll, allein beym effel Anfange eines Wurfs öffnen ſie den Daumen und ) Vor- Zeigefinger. Dieſer wird gerade ſodann ausges id ſtre>t, und muß währenden Zuges mit der Hand EE den mäſſig hervorſchieſſenden Saamen von eina ien- der theilen und zerſtreuen. Dieſe leßtere Art, den verlich feinen Saamen zu ſäen, iſt den beyden vorherge- 16m Henden vorzuziehen, weil theils der ausgeſtreckte

eiQ6a erwat- 2 5