Das Saen, 27
Schultern herabhängen. Sie müſſen ſo hängen, daß, wenn der Sämann mit der rechten Hand ſäet, die Laſt meiſtens nach der linken Seite des Feibes hin ruhe; mehr über den linfen als rechten Tuß. Irn dieſer Lage des Sätuchs hat der Sä« mann den rechten Arm völlig frey, ſo wohl zum bequemen Hineingreifen zum Saamen, als Um«- herwerfen deſſelben vor ſich hin. Um den linfen. Arm iſt das Sätuch herumgeſchlagen, um ſo- wohl mittelſt deſſelben das Tuch zum freyen Hin- eingreifen von einander zu halten, als au) das Tuch weiter aufzuwiceln, wenn der Saame ad- nimmt oder weniger im Tuche wird. Dieſes Weiteraufwieln des Tuches bey weniger werden dem Saamen dienef dazu, daß das Hineingreifen der rechten Hand nicht aufgehalten, und Tritk und Wurf zugleich, auch) beyde gegen das Ende eben ſo geſchwinde, als im Anfange, geſchehen mögen. Wo man aber aus dem Sace ſäet, da wird er auf den Rücken genommen, die Oeffnung des Saks an einen feiner Zipfel gebunden, da- mit er nicht abſchurren kann. Es wird ſodann von dem Saamen etwas vorne in die Oeffnung über die Schulter geſchüttet, daß man bequem hinein faſſen könne, und hiemit fortgefahren, bis alles aus dem SaFe heraus iſt.
c) Das Säen geſchiehet entweder auf zwey Zeie
nen, oder auf einem Beine. Jenes geſchiehet von dem Sämanne, wenn er einen Wurf thut, ſo oft er mit einem Beine einen Schritt weiter thut. Das Säen auf einem Beine aber geſchie- het, wenn der Sämann wirft, indem er mit dem rechten Fuße zutritt, und währenden Tretens mit dem linken Fuße eine neue Hand voll Saamen herausgreift. Wer auf zwey Beinen ſäet, muß
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