Erſtes Kapitel,
nach richtet. Hat manalſo beyderley Arten von Boden, ſo muß der faltgründige eher, als der warme, beſäet werden. Jener treibt das Ge- trayde weniger ſtark, daß daher die Saat ungleich ſpäter als. auf dem warmen Boden zu Kräften Fommen, noch weniger aber ſich überwachſen kann. Denn wenn ſich das Winterkorn im Herbſte über« wächſet, ſo ärndtet man viel Stroh und wenig Körner, Cs iſt alſo vernünftig, den warmen Boden ſpäter zu beſäen, damit die Saat auf je- nem vor Eintritt des Winters ihren völligen Herbſiwachsthum möge zurückgeleget haben. Sie würde ſehr in Gefahr ſeyn, von der ungedeihli- <hen Näſſe, die gewöhnlich in kalten Aeckern befindlich iſt, zu erkranken oder gar auszugehen. So kann man hiebey auch leichtlich nun die Ur« ſach finden, weßhalb ein magerer und leichter Bo- den früher als der ſtarke und fette beſäet werden muß. Der Saamen auf jenem Boden findet weniger Nahrung. Er kann alſo weniger ge-
ſchwind aufgehen und fortwachſen. Die längere'
Herbſtzeit muß daher dergleichen Boden nothwen«- dig unterſtüßen, und ſeine Saat ſo weit bringen, daß ſie ſiarf genug ſey, der Kälte und den raugen Winden Widerſtand zu hun. Eine frühere
- Saat wird ſich beſtauden, und den leichten Bo«
den überall ſo belegen, daß die reiſſenden Sturm- winde des ſpäten Herbſtes und Winters die Wur- zeln nicht entblößen und tödten können. Finden die Winde feine mit Saat wohlbelegten Sandfel- der, ſo richten ſte nicht nur den eben beſagten Schaden an, ſondern nehmen auch den Sand auf, nnd verſanden hiemit die benachbarten feſten Aecker, Wieſen und Hüchungspläße,
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